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Potsdam Revolutionsdenkmal für den Luisenplatz
Lokales Potsdam Revolutionsdenkmal für den Luisenplatz
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21:26 21.02.2018
Demonstranten am 4. November 1989 auf dem damaligen Platz der Nationen, heute Luisenplatz. Quelle: Michael Hübner
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Potsdam


Ein Denkmal auf dem Luisenplatz soll an die Friedliche Revolution 1989 erinnern. Das hat der Kulturausschuss am Donnerstagabend auf Antrag der Grünen bei zwei Enthaltungen (Linke) beschlossen. In einem Werkstattverfahren soll die Gestaltung mit Bodenplatten oder vier Sitzbänken geklärt werden. Die auf Finanzierung des auf 120 000 Euro geschätzten Projektes ist noch unklar. Über das Denkmal wird bereits seit 2013 diskutiert. Zieltermin für die Errichtung ist mit 2019 der 30. Jahrestag. Auf dem Luisenplatz fand am 4. November 1989 die größte Kundgebung des Wendeherbstes in Potsdam statt.

Die Veranstaltungen zum 8. Mai als Gedenktag der Befreiung vom Nationalsozialismus sollen verstärkt auf die jüngere Generation fokussieren. Nach Mitteilung der Stadt wird die Gedenkveranstaltung am Ehrenmal der Sowjetarmee am Bassinplatz in diesem Jahr erstmals am Nachmittag stattfinden, damit sich auch Schüler daran beteiligen können. Schulen werden für die Beschäftigung mit dem Thema Interviews mit Zeitzeugen der letzten Kriegstage in Potsdam angeboten. Aufzeichnungen dieser Interviews sollen demnächst auch auf www.potsdam.de abrufbar sein. Die Linken hatten die stärkere Einbindung der Schulen in das Gedenken beantragt.

Neue Runde im Streit um die Situation der Dozenten an der Volkshochschule: Die Verwaltung soll prüfen, ob für Kursleiter mit einer hohen Anzahl von Unterrichtsstunden Teil- und Vollzeitstellen geschaffen werden können. Das hat der Kulturausschuss auf Anregung eines Antrags aus dem Bürgerhaushalt beschlossen. Geprüft werden soll auch die Anhebung der Honorare von 30 auf 35 Euro pro Stunde. David Kolesnyk (SPD) erinnerte daran, dass diese Anhebung auf Antrag der Anderen 2017 bereits geschlossen, aber von der Verwaltung nicht umgesetzt worden sei. Er stellte zudem fest, dass die Dozenten, die hauptsächlich für die VHS arbeiten, scheinselbstständig seien. Kulturdezernentin Noosha Aubel (parteilos) erklärte, dass aktuell weder zusätzliche Stellen noch zusätzliche Mittel für die Volkshochschule in den Haushalt eingestellt seien.

Rund 197 200 Euro gehen in diesem Jahr als kleinteilige kulturelle Projektförderung an 34 Initiativen. Laut Kultur-Fachbereichsleiterin Birgit Katherine Seemann gingen insgesamt 54 Anträge ein. Freiland-Aktivist Achim Trautvetter, der in der Auswahl-Jury mitwirkte, hob unter anderem den Antrag des Localize e.V. auf Förderung der Netzwerkabende hervor, in denen sich sieben Kreative in siebenminütigen Auftritten vorstellen. Viele Antragssteller bekommen weniger Geld als gewünscht. In einer Sonderrolle sind die Kulturtänzer als Veranstalter der Fete de la Musique, die 7000 Euro aus dem Projektfördertopf bekommen. Ein weiterer Betrag für ihre Mittsommernachtsfete kommt laut Seemann aus dem Budget der Schiffbauergasse.

Im Kulturquartier Schiffbauergasse wird weiter gebaut, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Nächstes Etappenziel ist ein Kinderspielplatz neben der Fabrik. Nach Mitteilung von Fachbereichschefin Seemann soll der Spielplatz spätestens am 30. Juni fertig sein.

Von Volker Oelschläger

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