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Richtfest an der neuen Grundschule

Bauen in Bornim Richtfest an der neuen Grundschule

Im Februar 2019 ist das „Exil“ der Schüler im Container und Bürgerhaus vorbei. Auch sonst geht es im Norden voran: Bis 2019 soll die Grundschule Bornstedter Feld an der Roten Kaserne Ost dazukommen.

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Gestern wurde Richtfest am Neubau der Grundschule in Bornim gefeiert. Im Februar 2019 ziehen die Schüler ein.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Bornim. Kinder, die hinterm Maschendrahtzaun stehen müssen, während die Erwachsenen fröhlich Richtfest für einen neuen Schulbau feiern? Klingt zunächst mal nicht wirklich nett. Aber die Schüler der Bornimer Grundschule wurden am Dienstag nicht ohne Grund „ausgesperrt“ – aus Sicherheitserwägungen durften sie nicht aufs Baugelände hinter dem Bornimer Bürgerhaus, wo drei zweigeschossige Klassenhäuser der zweizügigen Schule entstehen. Fürs Draußenbleiben sollen die Kleinen aber voll entschädigt werden. „Im Februar 2019 wird ein ganz großes Einweihungsfest gefeiert, und dann müsst ihr nicht mehr hinterm Zaun stehen“, versprach Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) in seiner Rede den kleinen „Zaungästen“, die die Ankündigung mit lautem Jubel quittierten.

Ein Spaziergang waren die Bauarbeiten im vergangenen Dreivierteljahr nur bedingt. Das Problem: Ein wenig tragfähiger Baugrund, der mit bis zu acht Meter langen, säulenförmigen Betonemulsionen ertüchtigt werden musste, wie Architekt Ingo Lütkemeyer erklärte. In den Winterferien im Februar 2019 soll die Grundschule für 300 Schüler in Betrieb genommen werden – inklusive Hortbereich, Einfeld-Sporthalle und Außenanlagen für den Schulsport mit einem Kleinspielfeld, einer 60-Meter-Laufbahn und Pausen- und Hortfreiflächen. Kostenpunkt: 15,6 Millionen Euro, wovon 4,9 Millionen aus einer Förderung der Investitionsbank des Landes stammen.

Architektonisch soll sich der Neubau in das kleinteilige Umfeld mit den Einfamilienhäusern einpassen – ein Riesenklotz frei nach dem Motto „quadratisch, praktisch, gut“ kam somit nicht infrage, erklärte Bernd Richter, Werkleiter des Kommunalen Immobilienservice (KIS). Derzeit sind Schulleiterin Caren Opitz und ihre Schüler noch im „Exil“: Zwei Klassen sind im Bürgerhaus untergebracht; vier Klassen und der Hort in einer zweigeschossigen Containeranlage. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Container an die Georg-Hermann-Allee im Bornstedter Feld übersiedeln, wo er zur Kita für 180 Kinder umfunktioniert werden soll.

Auch sonst geht es im Norden voran: Bis 2019 soll die Grundschule Bornstedter Feld an der Roten Kaserne Ost dazukommen.

Von Ildiko Röd

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