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Potsdam Richtfest für Zweifelderhalle in Eiche
Lokales Potsdam Richtfest für Zweifelderhalle in Eiche
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16:31 12.12.2017
Am Dienstag wurde Richtfest für die Turnhalle an der Grundschule Ludwig Renn in Eiche gefeiert – im Herbst soll sie fertig sein. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Eiche

Auf eine neue Turnhalle mit zwei Feldern können sich Kinder und Lehrer der Grundschule Ludwig Renn in Eiche freuen. Seit Dienstagmorgen baumelt ein adventlich anmutender Richtkranz an einem Querbalken des Rohbaus. Und Ankunft ist ja auch ein treffliches Motto – schließlich soll spätestens im drittel Quartal 2018 die Halle, deren Rohbau im Oktober vollzogen war, ihre Pforten öffnen. Damit liegt der Bauherr, der Kommunale Immobilienservice Kis, im Zeitplan – denn so kann über die Winterzeit planmäßig der Innenausbau des Sanitärtrakts über die Bühne gehen, ab dem Frühjahr auch der Innenausbau der restlichen Halle. Sobald der Frühling da ist, will sich der Kis auch den Außenanlagen der Halle widmen. Sobald die neue Halle fertig ist, wird die alte Typenhalle abgerissen, versicherte Kis-Chef Bernd Richter. Übergangsweise wird sie zwar derzeit noch genutzt, doch ist sie nicht nur in einem schlechten Zustand, sie verkleinert auch den Schulhof und Pausenplatz auf dem Eicher Campus. Mit dem Abriss soll dieser Platz schließlich hinzugewonnen werden.

Wohlweislich plante der Kis den Neubau der Halle von Beginn an nicht auf dem alten Campus, sondern auf einer städtischen Fläche direkt daneben – auch wenn es dabei galt, einen Teil der Halle in einen Hügel zu schieben, was manchem Anlieger mulmige Gefühle bescherte. Bautechnisch sei dies indes nie ein Problem gewesen, berichtete Richter, der Statiker habe seine Arbeit getan, die Wand stehe und der Hügel werde sie auch ganz gewiss nicht kippen. Stattdessen wirke sie nun weniger wuchtig auf dem kleinteiligen Campus.

Fast acht Meter ist die Halle hoch, so dass auch genug Tageslicht einfällt. Der Umfang der Räume musste nach Planungsbeginn noch einmal korrigiert werden, weil sich die Schule wünschte, die Halle bei Bedarf auch als Versammlungsraum für Einschulungen, Weihnachtsfeiern und dergleichen nutzen zu können. So plante und baute der Kis auch noch einen Raum ein, in dem die dazu nötigen Stühle und sonstigen Requisiten gelagert werden können. Im Februar gab es dann die Baugenehmigung, im März startete der Bau des insgesamt 5,7 Millionen Euro teuren Projekts.

Nötig war er nicht nur wegen des maladen Zustands der alten Halle geworden, sondern weil diese sich auch als zu klein erwies, nachdem der Kis sie zur Dreizügigkeit umgebaut hatte – es fehlte schlicht an Hallenkapazität. Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) betonte, dass die Stadt über den Kis für fünf Jahre fast 60 Millionen Euro in die Erweiterung oder den Neubau von Sportstätten stecke – Geld, das allen Potsdamer zugute komme: „Von den Grundschülern bis zu den Senioren sollen möglichst viele Menschen davon profitieren und die Sportangebote nutzen können.“

Von Jan Bosschaart

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