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Potsdam Nach Signalstörung: S7 fährt planmäßig
Lokales Potsdam Nach Signalstörung: S7 fährt planmäßig
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09:06 25.03.2019
Wer vom Potsdamer Hauptbahnhof die S7 Richtung Ahrensfelde nutzt, muss nun nicht mehr mit dem Ersatzbus bis Wannsee fahren. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Nach zehn Tagen sollte es endlich soweit sein: Am Montag sollte die S-Bahnlinie 7 zwischen Potsdam und Berlin wieder durchfahren. Schon nachts um 1.30 Uhr sollte die Sperrung der Strecke zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Wannsee aufgehoben werden. Die erste S7 Richtung Ahrensfelde verließ den Potsdamer Hauptbahnhof laut Plan um 4.01 Uhr an Gleis 6 und verkehrte dann zunächst im 20-Minutentakt. Ab 5.01 Uhr sollte sie alle zehn Minuten fahren.

Doch wegen einer Signalstörung fielen am Montagmorgen zahlreiche Züge zwischen Grunewald und Potsdam aus, wie S-Bahn Berlin beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Zwischen Wannsee und Potsdam könnten nur Fahrten im 20-Minuten-Takt angeboten werden, hieß es dort weiter.

Gegen 9 Uhr konnte die Signalstörung aufgehoben und der ursprünglich geplante Fahrplan wieder aufgenommen werden.

Seit dem 14. März war die beliebte Pendler-Verbindung unterbrochen – erst fuhr keine S-Bahn zwischen Westkreuz und Potsdam Hauptbahnhof, dann kam die Einschränkung ab Wannsee. Zusätzlich fuhren zwischen 14. und 18. März keine Züge der Linie S1 zwischen Wannsee und Schlachtensee. Fahrgäste mussten auf Ersatzbusse oder die Regionalzüge RE1, RE7 und RB22 ausweichen. Zwischenzeitlich war es so voll, dass es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen den Fahrgästen kam.

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Am 25. März soll zwischen Babelsberg und Potsdam Hauptbahnhof ein neues Gleis in Betrieb gehen. Wenn das zweite Gleis in Betrieb ist, werden die einander entgegenkommenden Bahnen in Babelsberg nicht mehr aufeinander warten müssen. Auf beiden Richtungen wird die Fahrt dann um drei Minuten verkürzt. Die Bauarbeiten für dieses Gleis waren auch der Grund für die lange Sperrung.

Zum Anderen wurde die Sicherheitstechnik in den Zügen umgestellt. Bislang setzt die S-Bahn ein Sicherungssystem ein, das noch aus den 1920er-Jahren stammt, doch nach und nach wird das gesamte Streckennetz auf das neue so genannte Zugbeeinflussungssystem umgerüstet. Das sorgt zum Beispiel dafür, dass ein Zug automatisch gestoppt wird, wenn sein Fahrer ein Haltesignal ignoriert.

Von MAZonline

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