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SPD-Frau kritisiert Umgang mit Beigeordnetenwahl

Potsdam SPD-Frau kritisiert Umgang mit Beigeordnetenwahl

Die bevorstehende Beigeordnetenwahl in Potsdam schlägt Wellen. Nun hat sich auch die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Brandenburg, Sabine Tischendorf, in den Streit eingeschaltet. Sie glaubt, dass die Frauenförderung in dem Kontext nur vorgeschoben ist.

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Sabine Tischendorf (SPD).

Quelle: Foto: Ahrend

Potsdam. In den Streit um die Beigeordnetenwahl in Potsdam hat sich nun auch die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) des Landes Brandenburg, Sabine Tischendorf, eingeschaltet. Statt für ein Umfeld zu sorgen, in dem sich Frauen als Führungskräfte in der Verwaltung etablieren, werde das Argument „Frauenförderung“ genutzt, um wahlweise Kandidatinnen und Kandidaten zu beschädigen.

Grüne und SPD wollen reden

Tischendorf weist darauf hin, dass die Behauptung, das Landesgleichstellungsgesetz und der Frauenförderplan der Stadt seien bei der Besetzung einzuhalten, falsch sei. „Es darf nur keine Bewerbung aufgrund des Geschlechts bevorzugt oder abgelehnt werden. Das ist nicht passiert“, so Tischendorf. Politisch werde die Frage der Frauenförderung zu Gunsten persönlicher anderer Präferenzen ausgenutzt. Heute Abend wollen SPD und Grüne noch einmal über die anstehende Wahl des Sozialbeigeordneten sprechen. Die Rathauskooperation aus SPD, Grünen, CDU/ANW und Potsdamer Demokraten hatte sich auf SPD-Fraktionschef Mike Schubert geeinigt, obwohl die parteilose Imogen Buchholz als qualifizierter gilt. Die Wahl sei zur Farce geworden, so Linksfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg. Für Potsdam sei es ein Glücksfall, dass eine Frau die beste Bewerberin sei.

Von Marion Kaufmann

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