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Saisonauftakt in der Schinkelhalle

15. Spielzeit des Neuen Kammerorchesters Potsdam Saisonauftakt in der Schinkelhalle

Mit Ballettmusik von Jean-Philippe Rameau und Igor Strawinskys eröffnet das Neue Kammerorchester Potsdam am Donnerstag in der Potsdamer Schinkelhalle seine 15. Konzertsaison. Dass erste Sinfoniekonzert im eigenen Kiez steht am 19. November auf dem Plan: In der Erlöserkirche erklingen Werke von Kurt Weill, Ástor Piazzolla, Darius Milhaud und Aaron Copland.

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Dirigent Ud Joffe mit Musikern des Neue Kammerorchesters Potsdam.

Quelle: Stefan Gloede

Potsdam. Tänzerisch wird die 15. Saison des Neuen Kammerorchesters Potsdam, die am Donnerstag mit einem Sinfoniekonzert „Liebe & Muse“ in der Schinkelhalle eröffnet wird. Neben Auszügen aus der Ballettoper „Les indes galantes“ von Jean-Philippe Rameau erklingt Igor Strawinskys Ballettmusik „Apollon musagéte“. Begleitet wird das Konzert von Heidi Weiss.

Der Ort der Aufführung knüpft ebenso wie die Zusammenarbeit mit der Tänzerin an die Tradition vergangener Spielzeiten mit wechselnden Spielstätten und unterschiedlichsten Kooperationspartnern an. Vor heimischem Publikum musiziert das Neue Kammerorchester beim zweiten Sinfoniekonzert „Neue Welten“ am 19. November in der Erlöserkirche. Auf dem Programm stehen Werke von Kurt Weill, Ástor Piazzolla, Darius Milhaud und Aaron Copland, singen wird Peggy Steiner (Sopran), die Künstlerin Annette Paul begleitet das Konzert mit Schatten- und Objektkunst.

Erstmals in seiner Geschichte kann das Neue Kammerorchester in dieser Saison mit einem festen städtischen Förderetat von 25 000 Euro rechnen. „Für unsere Verhältnisse und Erfahrungen“ sei das „eine ganze Menge“, sagt der Vorsitzende des Trägervereins Christian Seidel. Ud Joffe, der künstlerische Leiter, bekräftigte bei der Vorstellung des Konzertprogramms, dass er in den letzten Jahren mehrfach kurz vor der Resignation stand: „Es gab Momente, in denen ich gedacht habe: Warum tust du dir das an?“

Seidel spricht selbstbewusst davon, dass das Neue Kammerorchester im Kulturleben der Stadt „neben Global Playern wie dem Nikolaisaal und der Kammerakademie“ mit seinen sehr viel größeren Budgets und Möglichkeiten mit eigenen Akzenten und Angeboten fest verankert sei. Die Vielfalt Potsdams zeige sich nicht zuletzt mit dem Umstand, dass zu Konzerten des Kammerorchesters in der zur Schiffbauergasse gehörenden Schinkelhalle ein gänzlich anderes Publikum als zu Konzerten in der Erlöserkirche komme.

Das Neue Kammerorchester Potsdam

Das Neue Kammerorchester Potsdam (NKOP) entstand ebenso wie die Kammerakademie Potsdam nach der Abwicklung der Brandenburgischen Philharmonie. Im Gegensatz zur Kammerakademie arbeitet das NKOP mit einem Stamm von Musikern projektweise. In diesem Jahr bekommt es von der Stadt erstmals zusätzlich zur Projektförderung von 7000 Euro eine Festförderung von 25 000 Euro.

Heimatliche Spielstätte des NKOP ist die Erlöserkirche. Mittlerweile ist der Klangkörper mit seinen 25 bis 30 Musikern aber auch im Umland und in Berlin gefragt. 2015 stehen etwa Konzerte mit der Camerata Vocale Berlin am 4. Oktober in der Philharmonie und am 10. Oktober mit der dortigen Kantorei in der Gethsemanekirche an.

Das mittlerweile traditionelle Gastspiel des Neuen Kammerorchesters im Nikolaisaal steht am 10. März an. Gespielt werden die Slawischen Tänze von Antonin Dvorak, die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms und Ballettmusiken von Peter Tschaikowsky. Moderiert wird das populäre Programm von Holger Wemhoff. Der Chefmoderator des Klassik-Radios ist den Potsdamern nicht zuletzt von den Klassik-Konzerten zum Vorabend des Stadtwerkefestes bekannt, auch das eine Tradition, die vom Neuen Kammerorchester begründet wurde. Mit bis zu 400 Aufführenden vor 12 000 Zuhörern war dieses Ereignis das größte Klassik-Event der Landeshauptstadt in den vergangene Jahren.

Zum letzten Sinfoniekonzert der Saison am 2. Juni in der Erlöserkirche kommt Unterstützung aus dem Kiez: Das Programm „Bach trifft Pulcinella“ mit der Orchestersuite Nr. 1 C-Dur von Johann Sebastian Bach und Der Ballettmusik „Pulcinella“ von Strawinsky wird szenisch begleitet vom Poetenpack.

Von Volker Oelschläger

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