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Sanierung rückt in weite Ferne

Vorplanung für Instandsetzung der Templiner Straße erst im Herbst 2014 Sanierung rückt in weite Ferne

Die SPD-Ortsvereine in Potsdam und Caputh starten eine gemeinsame Initiative, um die lange geforderte Sanierung der Templiner Straße zu beschleunigen. "Potsdam sollte einen Fördermittelantrag stellen", sagte Schwielowsees SPD-Chef Heiko Schmale am Dienstag. Dies sei bis heute nicht geschehen.

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Die Betonplatten sind teilweise stark verworfen.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Dass die Stadt die Sanierung der Straße auf die lange Bank schiebe, sei nicht zu verstehen. Immerhin liege das Strandbad Templin an der Straße, das bis zu 40.000 Besucher im Jahr zähle. "Der Parkplatz ist im Sommer immer voll."

Auch der Potsdamer SPD-Fraktionsvorsitzende Mike Schubert macht Druck. Er hatte in einer kleinen Anfrage die Verwaltung aufgefordert, den Stand der Planungen zu erläutern. In ihrer Antwort bezeichnet die Verwaltung den Zustand der Templiner Straße als "nutzbar, aber geschädigt". Die Beschaffenheit der einzelnen Betonfelder sei "an sich ausgesprochen gut", jedoch seien "Fugen beschädigt und die Platten teilweise stark verworfen". Deshalb sei die Geschwindigkeit auf 60 km/h beschränkt worden.

Hoffnung auf eine schnelle Sanierung der Verbindung Potsdam-Caputh macht die Verwaltung nicht. Erst für kommendes Jahr sei eine Untersuchung des Baugrunds und die Vermessung vorgesehen, dann folge eine Vorplanung für die vier Kilometer lange Strecke. Weil die Kosten für eine Sanierung erheblich seien - sie würden bei zwei bis drei Millionen Euro liegen -, sei "unter günstigsten Bedingungen" mit der Vorbereitung eines ersten Teilabschnitts nicht vor Herbst 2014 zu rechnen.

Dass sich die Gemeinde Schwielowsee an den Kosten beteiligt, schließt SPD-Chef Schmale aus. "Straßenbaulastträger für die Templiner Straße ist allein die Stadt Potsdam", sagte er.

Von Jürgen Stich

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