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Sansibar – Potsdams neue Freundin

Potsdam Sansibar – Potsdams neue Freundin

Nun soll es beschlossen werden: Sansibar-Stadt wird neue Partnerkommune Potsdams – wenn die Stadtverordneten am 3. November zustimmen. Zu Sansibar bestehen bereits mannigfaltige Kontakte, für den zentralen Platz in Sansibar hat Potsdam einige „Möbel“ gespendet. Nun soll die Freundschaft vertieft werden.

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Diese Bank in Sansibar kommt aus Potsdam.

Quelle: Püschel

Potsdam. Nachdem in diesem Jahr bereits eine neue Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und der französischen Stadt Versailles gegründet wurde, laufen nun die Vorbereitungen zur Gründung einer Städtepartnerschaft mit Sansibar-Stadt. Wie auch bei Versailles müssen die Stadtverordneten dem Partnerschaftsvertrag zustimmen. Die Beschlussvorlage wird laut Stadtverwaltung am 2. November in die Stadtverordnetenversammlung eingereicht. Bereits im Jahre 2014 war Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) nach Sansibar gereist, um eine offizielle Klimapartnerschaft zu gründen und eine Absichtserklärung über die weitere Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Dabei wurden auch einige Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Business initiiert.

Dem Aufbau der Kontakte zu Sansibar geht ein Beschluss der Stadtverordneten voraus, eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt in einem Entwicklungsland zu gründen. Im Jahre 2006 wurde in einem Netzwerktreffen aus drei Vorschlägen die Stadt Sansibar ausgewählt. In einem weiteren Stadtverordnetenbeschluss vom 7. März 2007 wurde der Oberbürgermeister beauftragt, konkrete Vorschläge für die einzelnen Etappen hin zu einer Partnerschaft mit Sansibar-Stadt zu erarbeiten.

2011 fand dann ein erster Besuch der Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft e.V. bei der Stadtverwaltung von Sansibar statt. Die Idee der Gründung einer Städtepartnerschaft war zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt.

Im Herbst 2011 nahm Sansibar an der Städtepartnerschaftskonferenz zum Thema Klimaschutz in Potsdam teil. Hier entstand auch die Projektidee zur Gestaltung des zentralen Platzes, dem Mnazi Mmoja Playground, der von den Sansibaris vielseitig genutzt wird. Dieser wurde dann auch Bestandteil eines Nakopa-Projektes (Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte).

Unter anderem bestehen jetzt bereits Kontakte zwischen den Industrie- und Handelskammern und zwischen den Universitäten beider Städte. Weiterhin gibt es eine Schulpartnerschaft und zahlreiche Initiativen des RAA Brandenburg (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie, Brandenburg) sowie des Freundeskreises Tansania e.V. „Twende Pamoja“.

Das Interesse an einer Städtepartnerschaft ist in beiden Städten sehr groß. Die Stadt Sansibar hat der Gründung einer Städtepartnerschaft bereits zugestimmt. Mit den zahlreichen bereits bestehenden Kontakten und Projekten konnte eine breite Basis für eine funktionierende Partnerschaft geschaffen werden.

Von MAZ online

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