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Potsdam Saunaboot-Feuer: War es Brandstiftung?
Lokales Potsdam Saunaboot-Feuer: War es Brandstiftung?
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19:32 03.12.2018
Vom Saunaboot blieb nicht viel übrig. Quelle: Pascal van der Meer
Hermannswerder

Auf eine außergewöhnliche Sauna-Stätte müssen Potsdamer und Touristen vorerst verzichten: Das Sauna-Boot des Inselhotels auf Hermannswerder ist abgebrannt. Das kleine Schiff sank zwar nicht, aber der Aufbau wurde bei einem Brand am Sonntagabend komplett zerstört, wie die MAZ berichtete.

Die schwimmende Sauna des Inselhotels Hermannswerder in Potsdam ist am Abend des 2. Dezembers abgebrannt. Nach der Ursache wird noch geforscht.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, hatten zwei Personen die Sauna genutzt. „Ihnen war eine starke Rauchentwicklung aufgefallen“, sagte eine Polizeisprecherin. Sie informierten die Hotel-Rezeption und versuchten noch, den Brand mit einem Feuerlöscher selbst zu löschen. Vergebens. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr und Wasserwacht im Einsatz

Als die Feuerwehr gegen 19 Uhr eintraf, brannte das Holzhaus lichterloh. Sie war mit 38 Einsatzkräften der Berufs- und mehrerer Stadtteilwehren sowie mit elf Rettungsschwimmern der Wasserwacht auf zwei Booten im Einsatz.

Die Polizei geht von einem hohen fünfstelligen Schaden aus. Sie nahm eine Anzeige zur Brandstiftung auf. Die Brandursache war am Montag aber noch nicht geklärt. Die Hotel-Leitung geht jedoch offenbar nicht von einem technischen Defekt aus.

Konflikt mit der Bauverwaltung

Die schwimmende Sauna ist neben einer Abdeckung für den Swimmingpool ein Projekt, wegen dem Hoteldirektor Burkhard Scholz mit der Potsdamer Bauverwaltung über Kreuz liegt. Denn das Hotel liegt in einem Landschaftsschutzgebiet mit besonders strengen Bauvorschriften.

Von Alexander Engels

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