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Schadstoffe in FH-Gebäude derzeit ungefährlich

Alter Markt in Potsdam Schadstoffe in FH-Gebäude derzeit ungefährlich

Die Fachhochschule am Alten Markt ist mit Asbest verseucht und seit Dienstag eingezäunt. Grund sich um die eigene Gesundheit oder die Umwelt zu sorgen gebe es derzeit jedoch nicht, teilte die Stadt Potsdam mit. Der Zaun sei gezogen worden, um die anstehenden Rückbauarbeiten stärker zu sichern.

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Bauzaun um die FH am Alten Markt.
 

Quelle: Christel Köster

Potsdam.  Seit Dienstag ist die Fachhochschule am Alten Markt in Potsdam von einem Bauzaun umgeben.
Einen Tag zuvor, am Montag, wurde bekannt, dass das Gebäude mit Schadstoffen belastet ist. Zu den vorgefundenen Schadstoffen gehören Asbest, künstliche Mineralfasern und belastetes Bodenmaterial.

Derzeit keine Gesundheitsgefahr

Zu der Umzäunung teilte die Stadt Potsdam am Mittwoch mit, dass die in der Fachhochschule verbauten schadstoffhaltigen Abfälle „derzeit nicht gesundheitsgefährdend“ sind. Die Schadstoffe, so ist es geplant, werden im ersten Schritt des Rückbaus von der restlichen Baumasse getrennt und von Fachkräften separat entsorgt. Um die Umwelt nicht zu gefährden, werden die Arbeiter „mit Handschuhen, Mundschutz und Einweganzüge ausgestattet und müssen vor dem Verlassen des Gebäudes stets eine Schleuse passieren“.

Zu dem Zaun haben sich die Landeshauptstadt Potsdam, die zuständigen Ministerien des Landes Brandenburg, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium der Finanzen entschlossen, um das Gebäude der Fachhochschule am Alten Markt vor den anstehenden Rückbauarbeiten stärker zu sichern.

Rückbau steht kurz bevor

In den nächsten Wochen, wenn der noch verbliebene Fachbereich der Fachhochschule auf den Campus Kiepenheuerallee umzieht und die Übergabe vom Land an die Landeshauptstadt erfolgt, wird der Rückbau eingeleitet. Zunächst soll beispielsweise der Abbau von Fassadenteilen erfolgen, die die Fachhochschule im Rahmen ihres Studiengangs Konservierung und Restaurierung weiterverwenden möchte.

Mit den Institutionen, die ihren Sitz in unmittelbarer Nachbarschaft zum FH-Gebäude haben, beispielsweise der Brandenburgische Landtag, das Barberini, das Potsdam Museum oder Gewerbetreibende auf der Friedrich-Ebert-Straße, werden vorbereitend die Maßnahmen abgestimmt.

Potsdamer können Fragen stellen

Die Anwohnerinnen und Anwohner werden im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung am 12. September im Potsdam Museum über die Maßnahme informiert. Vertreter der Landeshauptstadt Potsdam und des Sanierungsträgers Potsdam werden den Ablauf des FH-Rückbaus sowie dessen Auswirkungen auf das Leben im Quartier vorstellen. Zudem gibt es Raum für die Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Von MAZonline

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