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Potsdam Schaffen wir gemeinsam die 20 000 Euro?
Lokales Potsdam Schaffen wir gemeinsam die 20 000 Euro?
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17:04 22.12.2015
Freude schenken: Mit den Spenden wird der Sinnesgarten ausgebaut.
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Potsdam

Die MAZ-Leser haben sich ordentlich ins Zeug gelegt. Mehr als 130 Einzelspender beteiligten sich bisher an der diesjährigen Weihnachtsaktion: mit Summen von 5 bis 2000 Euro. Jeder Betrag hat geholfen. So konnten wir gemeinsam die Rollstuhlschaukel für den Sinnesgarten finanzieren. Und sammeln weiter für das schöne Projekt für Taubblinde und Sehbehinderte am Oberlinhaus. Voller Elan fragen wir Sie einen Tag vor Aktionsende: Schaffen wir es, die 20000 Euro-Marke zu knacken?

Einen gehörigen Schritt auf dieses Ziel zu bringt uns die 500-Euro-Spende von GSE Protect. „Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne“, sagt René Kohl, Geschäftsführer der Potsdamer Sicherheitsfirma, die bundesweit unter anderem im Personen- und Objektschutz tätig ist. „Der gute Name von MAZ und Oberlinhaus lässt uns sicher wissen, dass unsere Spende mit Wirksamkeit dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.“ Diesem Prinzip folgt das erhebliche soziale Engagement von GSE Protect insgesamt. Die Firma, deren Stammhaus sich in der Landeshauptstadt befindet, unterstützt seit Jahren den Judo-Bundesligisten UJKC Potsdam und die Mädchenmannschaft des Handballvereins SV 63 Brandenburg-West. „Wir begleiten diejenigen, die nicht so im öffentlichen Fokus stehen und doch Herausragendes leisten“, so Kohl, „da passt die bemerkenswerte Arbeit des Oberlinhauses sehr gut dazu.“ Besonders wichtig ist ihm auch das Engagement seiner Firma in der Landesinitiave Tolerantes Brandenburg, die sich gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit stellt. „Wir wollen damit ein Zeichen aus der regionalen Wirtschaft setzen“, betont Kohl, dessen Unternehmen einer der größten privaten Arbeitgeber im Land ist. „Darauf sind wir sehr stolz“, so Kohl, „aber es ist auch jeden Tag eine Herausforderung. Eine, der wir uns gerne stellen. Deswegen engagieren wird uns auch über unser Tätigkeitsfeld hinweg.“ Die Spende verstehe er im übrigen als eine aller Mitarbeiter von GSE Protect, so der Geschäftsführer.

So können Sie helfen

Weitere Spenden für den Sinnesgarten sind willkommen.

Das Spendenkonto:

Spendenkonto Oberlinstiftung

Evangelische Bank eG

IBAN: DE86 5206 0410 0008 0229 76

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: MAZ-Weihnachtsaktion

Neben GSE Protect haben weitere MAZ-Leser Geld für die Aktion gegeben. Von Renate Espig kommen 10 Euro. 20 Euro haben Klaus Haustein und seine Frau überwiesen. Siegfried Stephan und seine Frau sowie Jens Meister spenden jeweils 25 Euro. Und Renate Langner gibt 100 Euro dazu.

1998 in Potsdam gegründet, betreibt GSE Protect heute elf Niederlassungen bundesweit. „Naturgemäß spricht man im Sicherheitsgeschäft nicht gerne über Kunden, Referenzlisten werden sie bei uns nicht finden“, merkt René Kohl an. Dennoch ist bekannt, dass in der Landeshauptstadt unter anderem die Stadtwerke die Leistungen von GSE Protect in Anspruch nehmen. Die Fahrgastbegleitung in Bussen und Straßenbahnen der zu den Stadtwerken gehörenden ViP wird von Mitarbeitern der Firma übernommen. Dazu gehören der Sicherheitsdienst und die Fahrkartenkontrolle. Und auch bei Großveranstaltungen wie dem alljährlichen Stadtwerkefest sorgen GSE Protect-Angestellte für die Sicherheit.

Über 18000-Euro haben wir mit Ihrer Hilfe, liebe Leser, bisher für den Sinnesgarten aufbringen können. Die Außenfläche auf dem Oberlincampus, direkt an der Babelsberger Straße Alt Nowawes, ist frei zugänglich. Gäste sind jederzeit willkommen. Hier erhalten die taubblinden und hörsehbehinderten Bewohner des Oberlinhauses die Möglichkeit, ihre verbliebenen Restsinne zu erfahren und zu schärfen. Seit 2012 wird der Hof zwischen Taubblinden-Schule, Feierabend- und Hertha-Schulz-Haus zum Erlebnisraum umgebaut. Etwas mehr als die Hälfte der Pläne ist bisher umgesetzt worden.

Ein Tag bleibt uns nun noch, um das Spendenbarometer über die 20000-Euro-Marke zu bringen. Es wäre schön, wenn uns das mit Ihrer Hilfe gelänge. Bitte melden Sie sich bei uns, bitte spenden Sie!

Von Marcel Kirf

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