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Scharfe Kritik an teuren Tram- und Bus-Tickets

Potsdam Scharfe Kritik an teuren Tram- und Bus-Tickets

Der Fahrgastverband meldet sich zu Wort und erhebt schwere Vorwürfe gegen das Land Brandenburg und die Stadt Potsdam. Sie seien verantwortlich für die starke Erhöhung der Ticketpreise für Bus und Bahn in der Landeshauptstadt. Der Verkehrsbetrieb ViP dagegen wird in Schutz genommen.

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Ganz schön teuer – Busse und Trams in Potsdam.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Der mittelmärkische Regionalverband des Deutschen Bahnkunden-Verbands übt scharfe Kritik an den Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr. In Potsdam wird sich der Fahrpreis stärker erhöhen als im Rest des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.

„Ein Fakt, der trotz nachvollziehbarer Gründe für die Fahrgäste sehr ärgerlich ist“, so der Verband. „Dafür aber nur die Verkehrsunternehmen zu kritisieren, trifft den Falschen. Richtiger Adressat für die Kritik wäre die Landesregierung Brandenburg – also Linke und SPD – und die Kommunalparlamente als Aufgabenträger und Gesellschafter des Verkehrsverbunds.

Der Verband zitiert Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) mit der Aussage, dass Potsdam keine autogerechte Stadt werde. „Das ist wohl richtig! Gleichzeitig kürzt das Stadtparlament aber seit Jahren die Zuwendungen an die städtischen Verkehrsbetriebe.“ Das jüngst verabschiedete 50-Millionen-ÖPNV-Investitionspaket sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, reiche aber nicht aus. So sei immer noch die überfällige Sanierung der ÖPNV-Trasse durch die Innenstadt mit behindertengerechten Haltestellen zu realisieren.

Der Bahnkundenverband fordert von den politisch Verantwortlichen in Potsdam, ihre Unterstützung für den Bahn- und Busverkehr „nicht nur in blumige Worten zu fassen, sondern auch durch Taten zu unterstützen“.

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Von MAZonline

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