Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Scharfenberg für Haberland-Synagoge
Lokales Potsdam Scharfenberg für Haberland-Synagoge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:39 14.06.2013
Anzeige
POTSDAM

„Er ist mit dem Vorhaben verbunden. Wenn man nicht an ihm festhielte, wäre das fatal.“ Zudem, so Scharfenberg zur MAZ, habe der Architekt im Dauerkonflikt Kompromisswillen gezeigt: „Er hat unter Beweis gestellt, dass er in der Lage ist, Veränderungen vorzunehmen.“

Man sollte nicht leichtfertig bereits getätigte hohe Investitionen aufs Spiel setzen, appelliert der Linken-Politiker. Er „hoffe darauf, dass letztlich der Wille siegt, in Potsdam diese Synagoge nicht erst in ferner Zukunft zu realisieren“. Aus diesem Grund fordert Scharfenberg endlich Taten: „Wenn man über lange Zeit eine Schlichtung versucht hat, es aber kein Ergebnis gibt, dann muss eine Entscheidung getroffen werden.“

Unterdessen ist man aber im Kulturministerium, das für die Gespräche zwischen Jüdischer Gemeinde und Synagogengemeinde zuständig ist, auf Tauchstation gegangen. „Wir äußern uns nicht bis zum 20. Februar“, hieß es dort letzte Woche. Am 20. Februar ist die nächste Synagogen-Runde angesetzt. Derzeit erweitert sich der Kreis der partizipationswilligen Teilnehmer aber ständig: Wie berichtet, wünscht der Rektor des liberalen Abraham-Geiger-Kollegs, Walter Homolka, generell die Einbeziehung in das Synagogenprojekt. Die Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde fühlt sich zurückgesetzt, weil sie keine Einladung für die große Runde am 20. Februar hat, sondern nur zum Einzelgespräch. (Von Ildiko Röd)

Ein bemerkenswertes Heftchen liegt derzeit im Rathaus aus: Die Imagebroschüre von Hangzhou, der „besten touristischen Stadt Chinas“, wie der Flyer behauptet.

14.06.2013
Potsdam Dekan von Coventry ermutigt Potsdam zu Garnisonkirchen-Bau - Hoher Besuch aus England besichtigt provisorische Kapelle

Es ist erst fünf Tage her, dass ein Garnisonkirchen-Gegner einen Wehrmachtsmantel überzog, Schnee drauf streute, der an Hitlers Russland-Feldzug erinnern sollte, und sich mit einem Schild in der Hand vor die freigelegten Fundamente in der Breiten Straße stellte.

14.06.2013
Potsdam „Freies Tor“ will Weihnachtsmarkt verlegen - Fauler Budenzauber

Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt. Wo und wie der nächste in der Potsdamer Mitte aufgebaut werden soll, steht ab sofort zur Diskussion. Für den Bürgerverein „Freies Tor“ ist der Budenzauber faul; er schlägt daher vor, die rund 140 Stände und Fahrgeschäfte von der Brandenburger Straße auf den Bassin- und auf den Luisenplatz zu verlegen.

14.06.2013
Anzeige