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Schließungspläne für Touri-Info

Potsdams Stadtverordnete seit Oktober 2015 informiert Schließungspläne für Touri-Info

Die Nachricht von der möglichen Schließung Tourismus-Information am Hauptbahnhof wurde in der vergangenen Woche überraschend öffentlich. Intern jedoch steht das Aus der Filliale schon länger auf der Agenda. Potsdams Stadtverordnete sind Laut Rathaussprecher Markus Klier sind die Stadtverordneten bereits seit Oktober 2015 über die Pläne informiert

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Stefanie Weißflog, Leiterin der Tourist-Information, und PMSG-Chef Raimund Jennert in der Filiale am Hauptbahnhof.

Quelle: Foto: BG

Potsdam. Die mögliche Schließung der Tourist-Information im Hauptbahnhof nur wenige Monate nach der Eröffnung einer neuen Filiale in der Humboldtstraße nahe dem Alten Markt ist den Stadtverordneten schon seit langem bekannt. Nach Mitteilung von Rathaussprecher Markus Klier wurde der Hauptausschuss bereits am 14. Oktober 2015 in nicht öffentlicher Sitzung darüber informiert, dass in dem von der Stadt bewilligten Wirtschaftsplan für die Filiale am Hauptbahnhof zum vierten Quartal 2016 keine Förderung mehr vorgesehen ist.

Am 9. Dezember 2015 sei der Hauptausschuss mit der Vorstellung des Marketingplans für 2016 im öffentlichen Teil der Sitzung informiert worden, dass die Tourist-Information ab dem Frühjahr 2016 mit der neuen Filiale an der Humboldtstraße drei Geschäftsstellen hat.

Zur Tourist-Information am Hauptbahnhof würden „zur Zeit Gespräche mit dem Vermieter, den Bahnhofspassagen und weiteren Partnern geführt, um eine Lösung zu finden“, sagt Klier. Es sei geplant, nach den Sommerferien über eine neue Tourismuskonzeption und auch über die Situation dieser Filiale zu informieren.

Das denkbare Aus der Filiale am Hauptbahnhof wurde in der vergangenen Woche mit einem Bericht des Geschäftsführers der Potsdam Marketing und Service GmbH (PMSG), Raimund Jennert, vor dem Wirtschaftsrat öffentlich. Der Betrieb einer Tourist-Info ist laut Jennert ein Zuschussgeschäft. Den Betrieb von drei Filialen könne sich die Gesellschaft „gar nicht leisten“.

Auch die von der Stadt mit der Tourismuskonzeption beauftragte Firma BTE Tourismus- und Regionalberatung äußerte vor dem Wirtschaftsrat die Ansicht, dass drei Filialen zu viel seien. Vergleichbare Städte hätten eine oder zwei Filialen, so BTE-Chef Alexander Schuler. Die PMSG, eine Unternehmenstochter der städtischen Bauholding Pro Potsdam, hat den Betrieb der Tourist-Informationen im Auftrag der Stadt zum Jahreswechsel von der Tourismus Mark Brandenburg GmbH (TMB) übernommen, mit der die Stadt seit 2004 zusammengearbeitet hatte.

Von Volker Oelschläger

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