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Potsdam Schubert will Votum über Zukunft der Biosphäre
Lokales Potsdam Schubert will Votum über Zukunft der Biosphäre
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01:16 16.02.2019
Eine Visualisierung der Biosphäre des Kreativbüros Dan Pearlman– vor allem im Inneren soll sich etwas verändern. Quelle: dan pearlman
Bornstedt

Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hat am Mittwoch im Hauptausschuss irritiert auf die Kritik am Konzept für die Nachnutzung der Tropenhalle Biosphäre am Volkspark Potsdam reagiert. „Wir brauchen jetzt eine Grundsatzentscheidung. Reden wir weiter darüber oder reden wir nach vier Jahren über den Abriss?“, fragte Schubert das Gremium.

Es gehe darum, dass die Stadtverordneten sich zu dem Workshopergebnis bekennen müssten, bevor die Stadt Fördermittel beantragen, die Wirtschaftlichkeit weiter prüfen und die bereits laufenden Kooperationsgespräche mit Wissenschaftseinrichtungen wie dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (Pik) weiterführen könne.

Biosphäre 2.0 könnte neue Marke für die Wissenschaftsstadt werden

In der Debatte stellten sich insbesondere die Linksfraktion und die Fraktion Die Andere hinter das Konzept, das für Potsdam als Wissenschaftsstadt eine neue Marke sein könne. Auch die CDU bekannte sich grundsätzlich zu dem „Grobkonzept“, sofern umfangreiche Fördermittel akquiriert werden können.

Erneuert wurde die Kritik von Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis), der vor allem die Investitions- und Betriebskosten infrage stellte. Janny Armbruster (Grüne) zweifelte an den kalkulierten Besucherzahlen der „Biosphäre 2.0“. Schuberts eigene Partei, in der Fraktionschef Pete Heuer deutliche Kritik geübt hatte, positionierte sich noch nicht. „Wir konnten uns angesichts der Ferien nicht abschließend austauschen und wollen die Kreativagentur Dan Pearlman vor einer Entscheidung noch einmal einladen“, sagte David Kolesnyk.

Fraktionen sollen direkt Kreativagentur befragen

Schubert empfahl den anderen Fraktionen, es der SPD gleich zu tun und die Entwickler des Konzepts zu sich zu laden und auf alle relevanten Fragen hin abzuklopfen. Im März soll die Vorlage mit dem Grundsatzbeschluss zur Nachnutzung in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden.

Von Peter Degener

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