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Schul-Prognose ist in Potsdam hinfällig

Bildungspolitik Schul-Prognose ist in Potsdam hinfällig

Der Schulentwicklungsplan Potsdams ist nach Meinung der Bildungsexperten mehrerer Parteien obsolet. Die Prognosen der Schülerzahlen ließen sich nicht mehr aufrechterhalten. Die Stadt müsse nun schnell handeln. Mit konkreten Forderungen sind die Politiker nun an die Öffentlichkeit getreten.

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Potsdam muss seine Bildungsplanung überdenken.

Quelle: dpa

Potsdam. Der Schulentwicklungsplan Potsdams muss überarbeitet werden. Das fordern die bildungspolitischen Experten mehrerer Parteien. „Dass Potsdam einen Zuzug aufweisen wird, war allen bewusst. Wie dramatisch sich dieser auf die Zahlen im Schulbereich auswirkt, war so nicht erwartet worden“, sagt der Chef des Bildungsausschusses und Sprecher der Expertengruppe, Clemens Viehrig (CDU/ANW). Der 2014 beschlossene Schulentwicklungsplan (SEP) habe bereits im ersten Jahr Abweichungen zu verzeichnen. In Babelsberg seien diese gerade noch einmal aufgefangen worden, so Viehrig. „Die vorliegende Prognose macht die drastische Schieflage deutlich.“

In der letzten Arbeitsgruppensitzung zum SEP habe der Fachbereich verschiedene Herausforderungen für die weiteren Planungen präsentiert. Nach dieser Information sowie der Hauptausschusssitzung hätten die Bildungsexperten von CDU/ANW, der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen ihre Überlegungen gebündelt.

Im Bereich der Schulen in freier Trägerschaft komme es zunächst darauf an, sich einen Überblick über die Interessenten zu verschaffen. „Es muss überprüft werden, welche Möglichkeiten sich für den SEP bieten und welche Schlüsse die Stadt daraus zieht“, so Viehrig. Auch eine Änderung der Schulbezirkssatzung steh im Raum. Dabei müssten aber die Vor- und Nachteile abgewogen werden.

Die Arbeitsgruppe habe außerdem Prüffragen und Ideen für mögliche neue Schul-Standorte erarbeitet. „Zunächst kommt es uns darauf an, sehr deutlich darzustellen, welche Entscheidungen in den Planungsräumen wann getroffen werden müssen. Hierbei darf auch die Hortplanung nicht außer Acht gelassen werden.“ Entwicklungen in anderen Gebieten müssten allerdings noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden. Dann würde sich möglicherweise ergeben, dass Beschlüsse geschoben oder grundsätzlich überdacht werden sollten. Auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark sei in die Überlegungen einzubeziehen.

Die Stadtverordneten regen für Babelsberg eine Erweiterung des Campus’ Goethe-Suttner, die Nutzung freier Bestandsgebäude, Standortmöglichkeiten im Bereich Sandscholle sowie beim Filmpark Babelsberg an. Außerdem weisen sie darauf hin, dass bereits jetzt weiterführende Planungen für Krampnitz bedacht werden müssen.

Nicht ausblenden dürfe die Stadtverwaltung das Thema der schulpflichtigen Flüchtlingskinder, „denn der Zustrom wird auf absehbare Zeit nicht weniger“. Die Schaffung der erforderlichen Schulplätze sei eine weitere Herausforderung. „Insbesondere bei Neubauprojekten sollten wir deshalb prüfen, ob bestimmte Raumkapazitäten bereits bei den Planungen bedacht werden. Hier sind wir auch auf Unterstützung des Landes angewiesen.“ Das Land müsse davon überzeugt werden, ein Schulbauförderprogramm zu initiieren.

Von MAZ-Online

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