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Aus für Babelsbergs Zweigbibliothek

Potsdam führt Schulbibliotheksdienst ein Aus für Babelsbergs Zweigbibliothek

Die Schulbibliothek Babelsberg ist aufgegeben. Eineinhalb Jahre in einem Ausweichquartier brachten der Zweigstelle der Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek einen Einbruch bei Benutzer- und Ausleihzahlen. Nach dem Aus der Babelsberger Zweigstelle plant die Stadt einen schulbibliothekarischen Service, der auch anderen Schulen zugute kommen soll.

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Stefan Schwark, damals Schüler der Goethe-Gesamtschule, im Jahr 2003 in der Schulbibliothek Babelsberg. Mit dem Schuljahresbeginn wurde die Zweigstelle aufgegeben.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Die Schulbibliothek Babelsberg als Zweigstelle der Stadt- und Landesbibliothek ist aufgegeben. Das bestätigte Rathaussprecherin Christine Homann. Die 1992 gegründete Leihbücherei zog Ende 2013 in ein Ausweichquartier in der Otto-Erich-Straße und hatte dort mit einbrechender Nachfrage zu kämpfen. Die Anzahl der Besucher sank von 6593 im Jahr 2012 auf 5603 im Jahr 2014, die Anzahl der Entleihungen von 18 584 in 2012 auf 11 535 in 2014. Mit zehn Besuchern pro Öffnungsstunde hatte die Babelsberger nur ein Drittel der Zweigbibliothek Am Stern. Eine Rückkehr in die Goetheschule ist nicht möglich, weil der Raum für eine zusätzliche erste Klasse benötigt wird. Mangels anderer räumlicher Alternativen werde die Zweigstelle geschlossen. Ersatzweise soll ein schulbibliothekarischer Service eingerichtet werden, der auch anderen Schulen zugute kommt. Ebenso wie in der geschlossenen Zweigstelle werde beim mobilen Bibliotheksdienst eine Mitarbeiterin der Stadt- und Landesbibliothek beschäftigt.

Die Linke will über einen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung einen Vorstoß zum Erhalt der Zweigstelle als Stadtteilbibliothek in und für unternehmen. „Erklärtes Ziel“ beim Umzug in die Otto-Erich-Straße sei es gewesen, „diesen als Provisorium angelegten Standort mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Goethe-Schule aufzugeben und die Bibliothek in der Schule wieder zu eröffnen“, so die Antragssteller Sigrid Müller und Stefan Wollenberg. Mit dem gewachsenen Bedarf an Grundschul- und damit auch an Hortplätzen solle das „nun nicht mehr möglich sein“. Es müsse „dringend eine Lösung gefunden werden, um sowohl der gewachsenen Nachfrage nach mehr Grundschulkapazitäten als auch dem Erhalt der Stadtteilbibliothek in Babelsberg zu entsprechen“. Die Angebote in der Zweigstelle der Stadt- und Landesbibliothek in Babelsberg würden sowohl von Kindern, Schülerinnen und Schülern als auch von Familien gerne angenommen.

Von Volker Oelschläger

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