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Potsdam Schulgründer ändern Pläne wegen Raumnot
Lokales Potsdam Schulgründer ändern Pläne wegen Raumnot
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19:29 25.03.2018
Im August will soll die demokratische Schule ihren Betrieb aufnehmen. Quelle: dpa
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Potsdam/Werder

Der Standort der „Schule des Lebens Potsdam“ wird Werder (Havel). Das teilt der Trägerverein mit. Man habe bereits den Mietvertrag für Räume in einem Bürogebäude unterschrieben.

„Anfang März haben wir den Antrag auf eine Nutzungsänderung eingereicht“, sagt die Vorstandsvorsitzende Nadine Arndt: „Wir hatten gute Gespräche mit den zuständigen Behörden und hoffen, dass wir die Genehmigung rechtzeitig erhalten.“ Am Freitag habe der Verein alle Unterlagen für die Genehmigung der Schule beim Bildungsministerium eingereicht. Mit einem Bescheid sei Ende Mai zu rechnen.

Pro Jahr zehn neue Schüler

Der Verein hat die Genehmigung einer Oberschule mit integrierter Grundschule als Ersatzschule in freier Trägerschaft beantragt. Die „Schule des Lebens Potsdam“ soll eine freie demokratische Schule sein. Ziel ist es, den Betrieb im August mit zehn Kindern der Jahrgangsstufe 1 bis 3 und zehn Jugendlichen der Stufe 7 und 8 aufzunehmen. Pro Jahr sollen je zehn Schüler dazukommen, bis die maximale Schülerzahl von 150 erreicht ist.

Für die Genehmigung muss der Verein unter anderem einen Standort benennen. Nachdem ein anvisiertes Objekt im Januar ausschied, fand der Verein ein Grundstück in Werder, das er bebauen kann. Nadine Arndt: „Wenn wir die ersten drei Jahre, die wir ohne öffentliche Zuschüsse auskommen müssen, überstanden haben, hat uns unsere Bank die Finanzierung eines Neubaus in Aussicht gestellt.“ Die ersten Ideen würden bereits vorliegen. Demnach sei nicht nur Platz für 150 Schüler, man könne auch einen eigenen Kindergarten mit 30 bis 40 Plätzen verwirklichen. Aber: „Noch ist der Kaufvertrag nicht unterschrieben“, so Arndt: „Unsere Bank prüft derzeit alle Unterlagen. Anfang April können wir hoffentlich anstoßen.“

Im vierten Jahr soll gebaut werden

Erhält die „Schule des Lebens Potsdam“ die Genehmigung, startet sie die ersten vier Jahre in den Mieträumen. Im vierten Jahr werde gebaut, im fünften das Schulgebäude bezogen. „Natürlich hatten wir als ein Potsdamer Verein einen Standort in Potsdam gesucht, aber erfolglos“, so Arndt. „Mit Werder haben wir eine sehr gute Lösung gefunden. Für unser pädagogisches Konzept wollten wir einen Ort am Stadtrand oder dörflich gelegen, der an Wald und Wiesen grenzt. Und der von Potsdam aus in 30 Minuten mit den Öffentlichen erreichbar ist. Das haben wir geschafft.“

In einer Demokratischen Schule bestimmen die Schüler, was sie wie und wann lernen möchten. Der „Schule des Lebens Potsdam“ liegen nach eigener Aussage 70 Anmeldungen vor.

Von MAZonline

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