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Schulreporter auf Internetrallye

Fontane-Schüler besuchen MAZ-Media-Store Schulreporter auf Internetrallye

Bahn frei für die Jungen und Mädchen der Potsdamer Fontane-Oberschule, die beim Besuch im MAZ-Media-Store zwölf Fragen beantworten sollen und dafür durchs Internet rasen. Eine einfache Aufgabe für die MAZ-Schulreporter 2.0, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind und Smartphone und Tablet bedienen können wie nix – sollte man meinen. Doch einige Fragen haben’s in sich.

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Ein Handy aus Beton

Kay Drosihn, Leiter des MAZ-Media-Stores, schickte 14 Schülerinnen und Schüler der Theodor-Fontane-Oberschule auf eine Internetrallye.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Innenstadt. Was sie so im Internet treiben, behalten sie lieber für sich. Mit einem Erwachsenen über Facebook, Whatsapp, Youtube und Co. zu reden, ist für die Teenager von der Potsdamer Theodor-Fontane-Oberschule in etwa so, als würden sie aus ihrem geheimen Tagebuch vorlesen – wenn sie denn eins hätten. Was den 13- und 14-Jährigen wichtig ist, steckt in ihren Smartphones: Musik, Fotos, Spiele. Mit einem Wisch sind die Schüler in ihrer Welt – ein Spielplatz der unbegrenzten Möglichkeiten.

Dass Handy, Tablet und Laptop aber zu mehr taugen als zum Zeitvertreib, wird den Fontaneschülern am Montag beim Besuch im MAZ-Media-Store am Nauener Tor ziemlich schnell klar. Media-Store-Leiter Kay Drosihn schickt die 14 Jungen und Mädchen, die gerade bei den MAZ-Schulreportern 2.0 mitmachen, auf eine Rallye durchs Netz. Sie sollen recherchieren und zwölf Fragen beantworten. Die drehen sich alle um die Mark Brandenburg und haben es ganz schön in sich. Oder wissen Sie etwa aus dem Effeff, an welche Bundesländer Brandenburg grenzt? Welches Jubiläum gleich elf Brandenburger Kommungen in diesem Jahr feiern? Und in welcher Kategorie – Sonnenschein, Gewässer, dünnste Besiedelung – das Land Brandenburg andere Bundesländer hinter sich lässt?

Wie gut, dass man das Internet fragen kann! Also das Tablet hochgefahren und los... Dass hier die Generation der Digital Natives, der digitalen Ureinwohner, mit dem i-Pad hantiert, ist aber nicht immer zu erkennen. Zwar sind die Achte-Klasse-Schüler in der digitalen Welt aufgewachsen und können ohne große Umstände auch die Technik bedienen – mit Suchmaschinen aber haben sie nicht so viel am Hut. Die meisten geben die Fragestellung komplett ins Suchfeld ein – das führt nicht unbedingt zur richtigen Antwort. Mitunter wird es kurios: So wird aus Johann Sebastian Bach für einen Moment ein in Brandenburg an der Havel geborener und dort mit Mops-Figuren geehrter Humorist. Gut, dass Deutschlehrerin Dagmar Kraneis ihre Pappenheimer kennt und noch einmal Google befragen lässt. Also Bach (Brandenburgische Konzerte) raus und Loriot rein. Den kennen die Jugendlichen zwar nicht, sie notieren den Namen aber sicherheitshalber doch in ihre Schulreporter-Blöcke, in denen hinter zwölf Fragen bald auch zwölf richtige Antworten stehen.

Viele von denen haben die Schüler auf www.MAZ-online.de gefunden. Dort ist auch der Film zu sehen, den Kay Drosihn ihnen zeigt: Er heißt „So entsteht die MAZ“ und erklärt in 3:34 Minuten, was in der Redaktion und im Druckhaus so alles passiert, auf dass halb Brandenburg Morgen für Morgen die MAZ durchblättern kann. Auch die Fontaneschüler lesen und analysieren gerade die MAZ. Die Zeitung wird ihnen jeden Tag ins Klassenzimmer geliefert. Dass es die MAZ auf 15 Lokalausgaben bringt, von denen die Potsdamer die größte ist, haben die Schüler schon mal gehört. Nicht aber, dass es die 100 Vertriebsfahrzeuge, die um Mitternacht vom MAZ-Hof an der Friedrich-Engels-Straße rollen und die Zeitung bis ins kleinste Prignitzdorf bringen, auf insgesamt 12 000 Kilometer Strecke bringen – pro Nacht! 117000 Exemplare müssen verteilt werden. Aber die Zeitung gibt es nicht nur auf Papier – seit Juni 2013 ist sie auch als E-Paper verfügbar. Wer die elektronische MAZ abonniert, hat den Vorteil, alle 15 Lokalausgaben auf einen Schlag lesen zu können, sagt Kay Drosihn. Wer damit liebäugelt, bekommt im MAZ-Media-Store alles aus einer Hand: Tablet, MAZ-Apps, Flatrate und eine kostenlose Einsteiger-Schulung. Die brauchen die virtuellen Weltenbummler von der Fontane-Oberschule nicht mehr.

Freude am Lesen

Das Projekt MAZ-Schulreporter 2.0 soll Freude am Lesen wecken; es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10. Sie entdecken dabei die MAZ und ihre Angebote.

Insgesamt nehmen derzeit 627 Schüler von 14 Schulen aus Potsdam, Geltow, Wilhelmshorst, Beelitz, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Michendorf an der Aktion teil.

Vier Wochen lang erhalten sie kostenlos die gedruckte MAZ direkt ins Klassenzimmer und zudem die digitalen Zugänge für das E-Paper und die MAZ-Mobil-App.

Lust, selbst zu schreiben? Dann besucht MAZ-online! MAZ-Reporterin und Krimi-Autorin Marion Kaufmann hat für die MAZ-Schulreporter 2.0 den Anfang eines Schulhof-Kurzkrimis verfasst, den ihr fortsetzen sollt. Am Ende des Projekts wird mit einem Online-Voting der gelungenste Schluss gekürt. nf

Von Nadine Fabian

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