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Seemannshosen aus Himmelsblau

Saisoneröffnung im Waldbad Templin: Rund 500 000 Euro wurden in Infrastruktur investiert Seemannshosen aus Himmelsblau

Waldbad Templin, gestern Vormittag: Wassertemperatur 13 Grad Celsius. Nur wirklich Unerschrockene wagten sich zum Anbaden ins buchstäblich kühle Nass. Immerhin befanden sich die Plusgrade im zweistelligen Bereich: „Als mich die Einladung vor vier Wochen erreichte, lagen noch Eis und Schnee“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs am Sonntag anlässlich der Saisoneröffnung im Waldbad und verriet eine Ostfriesen-Weisheit: „Ist ein Stück vom Himmelsblau so groß, dass man eine Seemannshose daraus nähen könnte, dann gibt es schönes Wetter.

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Die beiden Jungs zählten zu den wenigen Unerschrockenen, die sich am Sonntag schon ins kalte Wasser wagten.

Quelle: CHRISTEL KÖSTER

Potsdam. “

Seemannshosen konnten aus dem Himmel viele genäht werden, als Jakobs mit Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme und Ute Sello, Chefin der Unternehmenstochter Bäderlandschaft Potsdam, sowie die DRK-Wasserwacht die Saison einläuteten.

Rund eine halbe Million Euro haben die Stadtwerke zur neuen Saison ins zwischen Potsdam und Caputh gelegene Waldbad Templin investiert. Dafür gab es neue Kassen- und Sanitärhäuschen, neu angelegte Wege und Beleuchtung, 50 zusätzliche Parkplätze (jetzt sind es mehr als 350), neue Fahrradständer für etwa 400 Velos. Strom- und Wasserleitungen wurden „verstärkt“, so Badleiter Clemens Grobmann.

Rund 80 000 Erholungsuchende besuchten 2012 das Waldbad Templin und das Strandbad Babelsberg, sagte Ute Sello: „Das war eine richtig gute Saison.“ Allein 50 000 Gäste strömten ins Waldbad – auch dank der im vergangenen Jahr installierten, heiß geliebten Wasserrutsche. „Wir hatten ein Besucherplus von 84 Prozent gegenüber 2011, in Babelsberg waren es 23 Prozent mehr“, sagte Ute Sello. Das Strandbad Babelsberg bekommt in dieser Saison neue Wertschließfächer.

Die Wasserretter verzeichneten in der vergangenen Saison 176 Einsätze auf Potsdams Gewässern. Dazu gehörten das Bergen oder Aufrichten von Booten und verschiedene Erste-Hilfe-Maßnahmen von der Schürfwunde bis zum gebrochenen Fuß, erzählte Wasserwacht-Chef Roger Lehmann. Sorgen bereitet Lehmann der Nachwuchs. „Wir suchen dringend Jugendliche, die bei uns als Rettungsschwimmer anfangen wollen.“ In den beiden Freibädern sind jeweils bis zu 15 Wasserretter vor Ort.

Die Badesaison endet planmäßig am 15. September und verlängert sich bei schönem Wetter bis Ende September. (Von Ricarda Nowak)

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