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Potsdam „Sei doch mal Hip-Hop“
Lokales Potsdam „Sei doch mal Hip-Hop“
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09:54 14.06.2013
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Bereits zum siebten Mal fand das Breakdance-Battle (Wettstreit) „Survival of the Skillest“ mit Teilnehmern aus Deutschland sowie aus Polen und Tschechien statt.

Seit 2005 kommen wöchentlich ca. 25 Tänzer in den Club, um die idealen Bedingungen zum trainieren zu nutzen. Seitdem wurde der Club zum Centrum für die Potsdamer Breakdancer-Szene

Die Breakdancer selbst nennen sich B-Boys bzw. B-Girls. Traditionell wird einmal im Jahr ein „drei gegen drei-Battle“ veranstaltet, dann treten zwei Gruppen á drei Hip-Hopper gegeneinander an und messen sich mit ihren Kunststücken.

„Die Idee war, einen Höhepunkt zu organisieren“, sagt Henry Berthold vom „Club 18“. Ein Preisgeld von 300 Euro konnte die beste „Dance-Combo“ gewinnen. Das besondere in diesem Jahr war die Kooperation mit der „Kingz of the Circle Tour“. Der Sieger des Finales im September in Chemnitz gewinnt eine Reise zum internationalen „Battle of the Year“ in Braunschweig inklusive Vip-Tickets. Doch der Weg dahin ist lang.

„Es gibt vier Qualifikationen, je eine in Potsdam, Spremberg, Rostock und Erfurt. Die 16 Besten fahren zum Finale nach Chemnitz“, erklärt Michael Lippold, einer der Organisatoren des „Battles“

Nach einem vorherigen Workshop mit den verschiedenen Grundlagen wurde am späten Nachmittag die Paarung für das erste Battle unter den 20 Teilnehmern ausgelost. Die beiden Tänzer versuchten abwechselnd sich mit akrobatischen Drehungen und Positionen, kombiniert mit Tanzschritten, zu überbieten. Auch wenn sie sich mit den Bewegungen und der Gestik provozieren, Körperkontakt ist nicht erlaubt.

Bei den Teilnehmern und Zuschauern ist großer Spaß sowie gegenseitige Anerkennung zu vernehmen. Denn „es ist nicht so einfach, wie es oft aussieht“, wie Zuschauerin Alina verrät. Die Studentin aus Potsdam lernt erst seit kurzem Breakdance in einem „ Dance Studio“ in der Schiffbauergasse. Wichtig seien große Körperspannung und auch Kraft, sagt sie.

Die Faszination ist definitiv nachvollziehbar. Allein die Show ist atemberaubend, verstärkt durch die energiegeladene Atmosphäre. Einige Tänzer können es kaum erwarten, endlich an der Reihe zu sein. „Chill doch mal. Sei doch mal Hip-Hop“, beruhigte der Moderator die wartenden Tänzer.

Den Sieg im eins zu eins-Battle nahm letztendlich der Berliner „B-Boy Lou-Eaze“ mit nach Hause, doch sowohl „Little Twister“ aus Chemnitz als auch die dritt- und viertplatzierten Berliner „Nash“ und „Abu“ können sich über die Teilnahme am Finale in Chemnitz freuen.

Beim drei gegen drei–Battle, dem „Survival of the Skillest“, ging es noch heißer her. Die rund 200 Zuschauer feuerten die Tänzer an und bejubelten die spektakulären „Moves“.

Einige der Crews kamen extra aus Polen und Tschechien . Für die „Pentifull Crew“ aus Prag hat sich die Reise fast gelohnt. Sie mussten sich im Finale nur den „Kaputtmachers“ aus Potsdam beugen.

Das nächste Breakdance-Battle in Potsdam findet am 08.06. ab 14 Uhr im Bürgerhaus am Schlaatz statt. (Von Eva Brewig)

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