Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Seine Postkartenmotive kennt jeder
Lokales Potsdam Seine Postkartenmotive kennt jeder
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:19 21.08.2017
Heinrich Hintze: „Aussicht vom Krähenberg über Caputh nach Potsdam“, Öl auf Leinwand. Quelle: SPSG
Potsdam

Die 1835 gemalte „Aussicht vom Krähenberg über Caputh nach Potsdam“ gehört zu den populären Postkartenmotiven der Region. Auch andere Landschaftsveduten seiner Zeit hat Heinrich Hintze (1800-1861) mit Akribie auf Papier und Leinwand gebannt. Gemeinsam mit seinen Freunden Eduard Gaertner, Johann Erdmann Hummel und Carl Hasenpflug zählte Heinrich Hintze zu den bedeutendsten deutschen Architekturmalern seiner Zeit. Dennoch wird sein Schaffen erst jetzt erstmals mit einer Einzelausstellung gewürdigt.

Gemeinsam mit der Schlösserstiftung präsentiert das Potsdam-Museum vom 9. September bis zum 26. November in einer Sonderausstellung „Mit Akribie ins Bild gesetzt. Malerei und Graphik von Heinrich Hintze“ das breite Spektrum seines Schaffens in den verschiedensten Gattungen. Vorgestellt werden mehr als 80 Objekte von Ölgemälden, Aquarellen und Lithografien bis zur hochwertigen Porzellanmalerei.

Hintze trat 1814 als 14-Jähriger gemeinsam mit Eduard Gaertner als Malerlehrling in die Königliche Porzellanmanufaktur ein. Nach sechsjähriger Ausbildung ließ er sich beurlauben und ging auf Reisen, zuerst nach Mecklenburg, dann nach Salzburg und Tirol. Die von dort und von späteren Reisen mitgebrachten Skizzen setzte er mit größter Sorgfalt in Gemälde und Aquarelle um.

Darstellungen mittelalterlicher Bauwerke fanden ebenso das Interesse König Friedrich Wilhelms III. wie seine Ansichten von Berliner Straßen und Plätzen. Auch Potsdam und seine Umgebung hielt Hintze in zahlreichen Darstellungen fest. Landschaftsausblicke waren für ihn dabei ebenso von Bedeutung wie die Architektur der Schlösser und ihrer Gärten.

Nicht weniger als 71 Werke gelangten in die Aquarellsammlung Friedrich Wilhelms IV. und seiner Gemahlin Elisabeth. Hintzes Architektur-, Zimmer- und Landschaftsbilder sind Teil des historischen Gedächtnisses unserer Tage und werden deshalb immer wieder reproduziert. Sie fehlen auch in keiner Kunstgeschichte des Berliner Biedermeier. In einer größeren Auswahl sind sie nach Angaben des Potsdam-Museums und der Schlösserstiftung bisher jedoch noch nie gezeigt worden.

Die Ausstellung im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte gibt nun einen ersten Überblick, in dem außer Gemälden und Aquarellen Studienblätter aus dem Nachlass, druckgraphische Arbeiten und Malereien auf Porzellan die Qualität und Breite des Schaffens von Heinrich Hintze vor Augen führen. Neben zahlreichen Leihgaben wird die Graphische Sammlung der Schlösserstiftung 46 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken präsentieren; dazu kommen Gemälde mit wunderbaren Aussichten in die Havellandschaft.

Ergänzt wird die Sonderausstellung im Potsdam-Museum mit wertvollen Objekten aus den Beständen des Archivs der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin.

Von Volker Oelschläger

Potsdam Ländliches Potsdam - Rettung der Feuerwehr in Uetz

Mit Hilfe eines neu gegründeten Fördervereins wuchs die Freiwillige Feuerwehr in Utz-Paaren, einem 2003 nach Potsdam eingemeindeten winzigen Doppeldorf, von einem auf zwölf Mitglieder. Am Sonnabend feierten sie ihr erstes Feuerwehrfest.

21.08.2017
Potsdam Studentenkultur in Potsdam - Die Kuze-Kneipe ist wieder auf

Ein halbes Jahr nach der umstrittenen Schließung ist Potsdams bekannteste Studentenkneipe im Kulturzentrum Kuze zunächst sporadisch wieder geöffnet. Im November hatten die Betreiber wegen einer permanenten Überlastung des ehrenamtlichen Personals, Ärger mit der Nachbarschaft und mit Gästen eine Zwangspause bekannt gegeben.

21.08.2017

Gute Nachricht zum Wochenstart: Heute wird über die nächste Straßensperrung nur geredet. Die Umsetzung kommt dann (erst) in zwei Wochen. Geredet wurde auch viel zum Bürgerhaushalt, heute geht es an die Abstimmung. Redebedarf gibt es weiterhin zur Alten Mitte. Doch vorm MAZ-Talk scheint es so, als ob in dieser Woche Fakten geschaffen werden. Ein Abriss beginnt.

21.08.2017