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„Sex & Crime“: Schwarze deutsche Komödie

Filmgespräch im Thalia-Kino Babelsberg „Sex & Crime“: Schwarze deutsche Komödie

Nicht ist so, wie es aussieht in der so schwarzen wie sehenswerten Beziehungskomödie „Sex & Crime“: Regisseur Paul Florian Müller war kürzlich mit Schauspieler Oliver Stokowski, Produzent Jakob Weydemann und Kameramann Tobias von dem Borne zu Gast im Thalia-Kino.

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Die „Sex & Crime“-Truppe (v.l.): Produzent Jonas Weydemann, Regisseur Paul Florian Müller, Schauspieler Oliver Stokowski und Kameramann Tobias von dem Borne.

Quelle: Friedrich Bungert

Babelsberg. Wer behauptet, dass nur Skandinavier und Briten schwarze Komödien können, hat „Sex & Crime“ noch nicht gesehen! Paul Florian Müller spart in seinem skurril verwinkelten Langfilmdebüt weder mit Blut noch mit Zoten noch mit den Reizen seiner Hauptdarstellerinnen. So poppig-bunt die Bilder, so schwarz die Story: Versicherungsmakler Val (Wotan Wilke Möring) will seinen Kumpel, den herzkranken Erotik-Literaten Theo (Fabian Busch), um die Ecke bringen, um sich dessen Frau Katja (Pheline Roggan) zu schnappen. Die sexy Kellnerin Mörli (Claudia Eisinger) soll Val dabei helfen. Letztlich kommt natürlich alles anders als geplant...

Am Freitagabend war Müller mit Schauspieler Oliver Stokowski (gibt im Film einen schmierigen, fingerbrechenden Geldeintreiber), Produzent Jonas Weydemann und Kameramann Tobias von dem Borne im Thalia-Kino zu Gast. Von der ersten Drehbuchfassung bis zur Premiere Ende Januar beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken vergingen fünfeinhalb Jahre, erzählte Müller. Nervenaufreibend gestaltete sich vor allem, die Filmfördergremien von dem Stoff zu überzeugen. Häufig genug habe Müller Bedenken gehört – Motto: Schwarze Komödien seien ja wohl nicht der Deutschen Spezialität. Schwierig, schwierig sei es, so etwas zu fördern.

Stokowski wiederum wusste direkt nach der Lektüre des Drehbuchs: „Die Rolle des Hans-Günter will ich unbedingt spielen. So ein Buch bekommt man nicht alle Tage auf den Tisch.“ Müller, der an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studierte, sei ein „vielfältiger und mutiger“ Regisseur, schwärmte Stokowski.

„Sex & Crime“, Di./Mi., jeweils um 14.30 und 21.15 Uhr, Thalia-Kino, Rudolf-Breitscheid-Straße 50.

Von Ricarda Nowak

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