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Sicherheit für Radler: Gibt’s Besserung?

Friedrich-Engels-Straße in Potsdam Sicherheit für Radler: Gibt’s Besserung?

Die Radfahrer leben in Potsdam gefährlich. Das zeigt der tragische Tod einer 19-Jährigen am Nauener Tor. Seither ist die Sicherheitsdebatte erneut entfacht. Ein Brennpunkt ist die Friedrich-Engels-Straße. Seit Jahren wird um einen 200 Meter langen Abschnittes zwischen dem Freiland und der MAZ gestritten. Nun lenkt die Stadt ein. Doch noch ist das Geld nicht freigegeben.

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In der Friedrich-Engels-Straße ist es für Fahrradfahrer gefährlich.
 

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam.  Der Radweg auf der Friedrich-Engels-Straße in Potsdam am „Freiland“-Jugendzentrum zwischen Schlaatzweg und MAZ-Verlagsgelände soll nun doch von der Straße weg und auf das höher liegende Grünland verlegt werden.

Wie die Stadtverwaltung nach kontroversen Diskussionen im Bauausschuss am Dienstag bekannt gab, wird der Weg künftig neben den Gehweg verlegt und bekommt dort eine eigene Beleuchtung. Er wird nach Darstellung der Stadt in Richtung Babelsberg kurz vor der MAZ wieder parallel zur Fahrbahn schwenken. Umgesetzt wird das Vorhaben, wenn Geld dafür im Haushalt verfügbar ist. Wann, ist unklar.

Um den 200 Meter langen Abschnitt des Radwegs, der früher parallel zur Straße geführt und bei einer Neuordnung mit Sperrstreifen auf den Fahrbahnrand gesetzt wurde, wird bereits seit Jahren gestritten. Die Linken haben die Neuverlegung abseits der Fahrbahn beantragt.

Sicherheitsdebatte in Potsdam neu entfacht

Doch die Friedrich-Engels-Straße ist in Potsdam nicht die einzige Gefahrenstelle für Radfahrer. Nach dem Tod einer 19-jährigen Radfahrerin am Nauener Tor ist eine neue Sicherheitsdebatte unter den Bürgern entfacht. Viele Leser haben der MAZ die schlimmsten Fahrradfallen geschickt – und es kommen immer mehr hinzu.

Jörg Lippert bringt auf den Punkt, was viele MAZ-Leser denken: „Brenzlig wird es da, wo es eng ist oder die Autos schnell fahren.“ Beispiele hat er auch, etwa die B2 in Groß Glienicke oder die Behlertstraße in Potsdam.

 Enge gepaart mit Rücksichtslosigkeit der Autofahrer ist beispielsweise im Bereich zwischen der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße/Breitscheidstraßé und dem Thalia in Babelsberg eine gefährliche Kombination. „Der ’Schutzstreifen’ für Radfahrer ist ständig zugeparkt, so dass man im laufenden Verkehr in den Schienenbereich wechseln muss!“, sagt Matthias Grumdig. Er moniert auch viele fehlende auffällige Markierungen – und das Ordnungsamt handle auch kaum.

Siehe auch:
Die schlimmsten Fahrradfallen in Potsdam

Auch die Neuendorfer Straße zwischen Großbeeren- und Nuthestraße sei gefährlich. Dort sei der Fahrradweg auf die Fahrbahn verlegt worden, obwohl rechts und links außerhalb der Fahrbahn betonierte Radwege vorhanden seien, schreibt M. Scholz. „Diese Radwege bestehen seit Jahrzehnten, sind aber wahrscheinlich nicht gefährlich genug. Oder wollten sich die Verkehrsplaner damit in der Unfallstatistik einen Namen machen?“

Wir haben die schlimmsten Fahrradfallen für Sie auf einer Karte markiert:

Von Rainer Schüler und MAZonline

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