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Potsdam Sinterklaas landet in Potsdam, zu früh und ohne Pferd
Lokales Potsdam Sinterklaas landet in Potsdam, zu früh und ohne Pferd
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18:02 09.12.2017
Feierliche Prozession des Sinterklaas in Richtung Holländisches Viertel. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Sinterklaas ist in der Stadt gelandet – und das zu früh. Noch bevor sein Pferd bereitstand, stieg der traditionelle niederländische Nikolaus am Samstagmittag und ein paar Minuten vor der angekündigten Zeit am Potsdamer Hafen von seinem Schiff und wurde von Oberbürgermeister Jann Jakobs in Empfang genommen. In Gefolgschaft gleich mehrerer seiner Begleiter, den „Zwarten Pieten“, begrüßte Sinterklaas die herbeigeeilten Kinder und übrigen Schaulustigen.

Sinterklaas verteilte Pfefferkuchen, stand für Selfies bereit und ritt dann – als auch sein Pferd angekommen war – in einer feierlichen Prozession mit Kutsche und Kapelle durch die Stadt in Richtung Holländisches Viertel. Dort eröffnete er bereits zum 20. Mal das klassische niederländische Sinterklaas-Fest. Zwischen Poffertje-Ständen und Matjes-Buden empfing er auf einer Bühne Kinder und lies sich von ihnen Gedichte vorlesen.

Mit Kutsche und Kapelle ist der traditionelle niederländische Nikolaus durch die Stadt geritten und hat das Fest im Holländischen Viertel eröfffnet.

Keine Proteste wegen „Zwartem Piet“

Keine Proteste gab es in diesem Jahr wegen der „Zwarten Pieten“, um die es in den Vorjahren Diskussionen wegen möglichem Rassismus gegeben hatte. Die traditionellen Begleiter, die der Geschichte nach durch den Kamin in die Häuser kommen, tragen seit dem vergangenen Jahr statt schwarzer Farbe nur noch Ruß im Gesicht. Ein Kompromiss, der scheinbar alle Parteien zufrieden stellt.

Die Sinterklaas-Tradition geht auf die historische Persönlichkeit Nikolaus von Myra zurück und wird vor allem in den Niederlanden und in Belgien gefeiert. Demnach wurde Sinterklaas im Gebiet der heutigen Türkei geboren und reist jedes Jahr aus Spanien an, um den braven Kindern eine Freude zu machen.

Von Ansgar Nehls

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