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Skater rollen über umstrittene Halfpipe

„La Datscha“ in Potsdam Skater rollen über umstrittene Halfpipe

Die neue Skateanlage auf der „Nowawiese“ am Rande des Babelsberger Parks ist am Dienstag Nachmittag eingeweiht worden. Die Halfpipe neben dem besetzten, alternativen Kulturzentrum „La Datscha“ wurde in Eigenregie gebaut – gegen den Willen der Schlösserstiftung, die Eigentümerin des Grundstücks ist. Das Ultimatum zum Rückbau läuft am Mittwoch ab.

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Die Skater testen die neue Halfpipe.

Quelle: Claudia Jonov

Potsdam. Am Dienstagnachmittag ist die in Eigenregie gebaute Skateanlage am alternativen Kulturzentrum „La Datscha“ eingeweiht worden. Etwa 25 Menschen, darunter auch einige Schaulustige, waren zur Eröffnung durch die Initiative, die sich „Los Rampos Muy Grandes“ nennt, ans Havelufer nahe der Humboldtbrücke gekommen.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hatte in der vergangenen Woche den Rückbau der Anlage angeordnet. Die Frist läuft am Mittwoch ab. „Vielleicht reißen sie die Halfpipe gleich wieder ab“, sagte einer der Besetzer. Laut Stiftungssprecher Frank Kallensee gehört das Areal, auf der die ehemalige „Villa Wildwuchs“ steht, zum eingetragenen Denkmal Park Babelsberg und zum Unseco-Welterbe. Die Skateanlage sei demnach illegal auf dem Grundstück errichtet worden.

An der Stirnseite der Halfpipe prangt ein Stoffplakat mit der Aufschrift „Freiräume statt Schlossträume“. Die „Nowawiese“ könne das Areal sein, das dazu betrage, dass die immer größer werdenden Viertel Babelsberg und Zentrum Ost zusammenwachsen, heißt es in einem Blogeintrag der „La Datscha“-Besetzer. Sie fühlen sich von der Schlösserstiftung in allen neuen Entwicklungen rund um das Haus am Rande des Babelsberger Parks „bekämpft und bedrängt.“

Vor der Skateanlage steht ein Schild, das über Betreten auf eigene Gefahr informiert. Frank Kallensee sagte, dass die Anlage nicht baulich geprüft sei. Die etwa vier Meter breite und zehn Meter lange Halfpipe mit einer Betonschicht steht auf einem Holzgerüst. Vier Skater haben sie am Dienstag zuerst ausprobiert und zeigten sich begeistert. „Die Rampe ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man die fahren kann, dann kann man alle fahren“, sagte einer der Aktivisten.

Von Luise Fröhlich

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