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Skurrile Fahrrad-Aktion stört Pogida-Demo

Polizei mit Einsatz zufrieden Skurrile Fahrrad-Aktion stört Pogida-Demo

Die Polizei zeigt sich mit dem Verlauf des Demo-Abends vom Mittwoch in Potsdams Innenstadt zufrieden. Das geht aus einer entsprechenden Mitteilung hervor. Lediglich zwei kleinere Zwischenfälle gab es. Einer davon war nicht nur laut, sondern auch ziemlich skurill und störte den Ablauf der Pogida-Demo erheblich.

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In diesen Boxen waren Lautsprecher versteckt.

Quelle: MAZonline

Potsdam. Die Polizei zeigt sich mit dem Einsatz am Mittwochabend zufrieden. "Durch den Einsatz starker Kräfte hat die Polizeidirektion West [...] ein weiteres Mal die  Durchführung verschiedener Demonstrationen in der Landeshauptstadt gewährleistet", heißt es in der offziellen Pressemitteilung der Polizei am Abend.

Die Pogida-Versammlung sowie zwei Gegenversammlungen im Stadtzentrum im Bereich zwischen Hauptbahnhof und Breite Straße / Lustgarten und eine weitere Gegendemonstration aus aus Babelsberg bis zum Hauptbahnhof "konnten ohne nennenswerte Störungen ablaufen".

Lediglich zwei nennenswerte Zwischenfälle tauchen in der Mitteilung auf: In der Nähe des Versmmlungsortes der "Pogida" in der Babelsberger Straße hatten bisher Unbekannte zwei Fahrräder mit laufenden Lautsprecherboxen angeschlossen. Aufgrund der übermäßigen Lautstärke dieser Boxen wurden diese sichergestellt, so die Polizei. Die Pogida-Redner mussten dann aber doch einige Meter weierziehen, um ihre Ansprachen zu halten. Der erste Redner, Jens Lorek, sprach der 'Fahrradaktion' einen "gewissen Unterhaltungswert" zu. Behielt sich aber vor, Strafanzeige stellen, sagt er. Zudem wunderte er sich, dass der Polizei die Fahrräder mit den Kästen nicht im Vorfeld aufgefallen seien.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

Zudem versuchten "einige wenige Personen" die Start-Kundgebung der Pogida zu stören. "Die Personen hatten eine Absperrung überwunden und die Teilnehmer des Aufzuges beleidigt. Einsatzkräfte drängten die Störer ab", so die Polizei.

Insgesamt waren laut der Polizeidirektion West rund 800 Beamte von der Landespolizei Brandenburg sowie aus Berlin und Niedersachsen im Einsatz. Die Bundespolizei unterstützte den Einsatz mit eigenen Sicherungsmaßnahmen im Bereich des Potsdamer Hauptbahnhofes.

Polizeiführer Michael Scharf äußerte sich zum Einsatzende zufrieden, dass alle Demonstrationen friedlich verliefen. Die erheblichen Verkehrseinschränkungen waren notwendig, so Scharf, um einen friedlichen Verlauf aller Versammlungen zu gewährleisten.

Von MAZonline

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