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Potsdam So groß wird der RAW-Neubau
Lokales Potsdam So groß wird der RAW-Neubau
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19:18 25.11.2018
Der Neubau wird als Brücke über die RAW-Halle gesetzt. Vorn die Friedrich-Engels-Straße. Quelle: Stadtverwaltung Potsdam
Südliche Innenstadt

Die Potsdamer Stadtsilhouette bekommt mit dem geplanten Innovationszentrum auf dem Gelände des einstigen Reichsbahn-Ausbesserungswerkes (RAW) einen neuen Fixpunkt. In der MAZ vorliegenden Unterlagen der Bauverwaltung für die Stadtverordneten ist die Rede von einem neuen, „bis zu 33 Meter hohen Baukörper“, der die denkmalgeschützte Neue Halle am Ost-Ausgang des RAW-Geländes überspannen soll.

Wie berichtet, will der Berliner Projektentwickler Trockland Management GmbH auf dem 25 500 Quadratmeter großen Grundstück an der Friedrich-Engels-Straße bis 2021 ein Gründer- und Wirtschaftszentrum mit mehr als 1000 Arbeitsplätzen errichten. Die Neue Halle mit ihren rund 10 000 Quadratmetern Fläche wurde 1912 als Reparaturwerkstatt für Drehgestellwagen errichtet.

Blick auf die alten RAW-Hallen, die saniert und teilweise überbaut werden sollen. Quelle: Bernd Gartenschläger

Seit 1999 stand das Gebäude leer und verfiel. Mit dem Projekt von Trockland scheint erstmals eine gleichermaßen denkmalgerechte wie wirtschaftliche Sanierung möglich. Im Mai wurden erste Architekturskizzen vorgestellt, nach denen ein Neubau die alte Halle überspannen und mit expressiven Zackensprüngen ihre Dachstruktur zitieren sollte. Die Rede war von einem sechsgeschossigen Bau; mit 33 Metern wird nun erstmals eine Zahl genannt. Einschränkend heißt es: „Die genaue Höhe wird im weiteren Verfahren definiert.“

Die Angaben finden sich im Aufstellungsbeschluss für einen eigens für dieses Projekt vorbereiteten Bebauungsplan „Neue Halle/östliches RAW-Gelände“, der Anfang Dezember von den Stadtverordneten verabschiedet werden soll: „Um das Vorhaben genehmigen und realisieren zu können, muss neues Baurecht geschaffen werden“, heißt es zur Begründung. Geplant ist laut Vorlage eine „gewerblich orientierte Nutzung“ unter dem Titel „Creative Village/Innovation Lab“.

Neben „flexiblen Büros“, „großzügigen Gemeinschaftsflächen“ und Räumlichkeiten für „verwaltungsähnliche Zwecke“ soll es auf dem Gelände eine Beherbergungsstätte, Sport- und Erholungsangebote, Gastronomie, Einzelhandel , Flächen für Kongress- und Veranstaltungszwecke sowie für Hochschulnutzung geben.

Als Herberge soll ein Boardinghaus errichtet werden. Ziel sei es, das Plangebiet und sein Umfeld zu einem „zusammenhängenden und geordneten Standort“ zu entwickeln, die denkmalgeschützte RAW-Wagenhalle zu erhalten sowie einer nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Nutzung zuzuführen, heißt es erläuternd.

Der beauftragte Architekt Jürgen H. Mayer sprach vor einigen Wochen im MAZ-Interview von einem „ausbalancierten Dialog zwischen alter Bausubstanz und dem neuen Gebäude“.

Von Volker Oelschläger

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