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Potsdam So mussten Elias und Mohamed leiden
Lokales Potsdam So mussten Elias und Mohamed leiden
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12:31 31.03.2016
Beileidsbekundungen für Elias in Potsdam. Quelle: dpad
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Berlin, Potsdam

Die Morde an Elias (6) und Mohamed (4) in Potsdam und Berlin haben die Menschen erschüttert. Der mutmaßliche Mörder Silvio S. aus Kaltenborn bei Niedergörsdorf (Teltow-Fläming) sitzt seit Oktober in U-Haft in Brandenburg an der Havel. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat bereits Mitte März Anklage erhoben. Die Akten offenbaren das grauenvolle Leiden der Kinder.

Kinder mussten furchtbar leiden

Laut „Bild“ war das Leiden der Kinder schlimmer als bisher bekannt. So soll Silvio S. seinem ersten Opfer Elias eine Maske über den Kopf gezogen haben. Noch im Auto gleich nach der Entführung im Juni vergangenen Jahres soll S. versucht haben, das Kind zu missbrauchen. Die Vergewaltigung von Mohamed drei Monate später hat S. sogar gefilmt, er soll ihn „Lias“ genannt haben. Beide Kinder mussten quallvoll sterben, sie wurden erdrosselt.

Mit diesem Foto, aufgenommen in Berlin, hat die Polizei nach Silvio S. gesucht. Quelle: Polizei Berlin

Die Missbrauchsfantasien des Silvio S.

Silvio S. soll laut „Bild“ Dauerkunde einer Videothek gewesen sein, wo er sich vor allem Sado-Maso-Pornos ausgeliehen haben soll. Seine Missbrauchsfantasien soll er zunächst an Kinderpuppen ausgelebt haben. Doch irgendwann reichten ihm die Fantasien nicht mehr: „richtige Kinder fesseln und knebeln“, soll auf einem Zettel stehen, den die Polizei laut „Bild“ in der Wohnung von S. gefunden hat.

Silvio S. schreibt Trauerkarte

Ein weiteres Detail aus den Akten: Laut „Bild“soll Silvio S. eine Trauerkarte an ein Bestattungsunternehmen geschickt haben. Darin soll unter anderem stehen: „Todesursache: Ersticken (Sorry)“.

Wann Anklage gegen den mutmaßlichen Kindermörder Silvio S. erhoben wird, ist noch unklar, doch soll dies noch in diesem Frühjahr geschehen. Das Landgericht Potsdam muss noch über die Zulassung der Klage entscheiden. Doch gilt dies als Formsache.

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Von MAZonline

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