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Sozialwerk zieht Bilanz

Sozialwerk zieht Bilanz

Auf dem Weg zu einer behindertenfreundlichen Stadt hat Potsdam noch ein hartes Stück Arbeit vor sich. So lautet zumindest das Fazit der Jahreshauptversammlung des Sozialwerks Potsdam, die am Sonnabend über die Bühne ging.

Der 1990 gegründete Verein kümmert sich um die Belange der Blinden und Sehbehinderten. Besonders bei den Ausstattungen der Haltestellen sei noch Nachholbedarf, so der Grundton.

Ein Hauptaugenmerk des Sozialwerks liegt in der Hilfestellung. Auch für gesunde Menschen. „Mittlerweile kümmert sich der Verein auch vermehrt um Migranten und Aussiedler. Da geben wir einige Unterstützung“, versicherte der Vorsitzende Dirk Schulze. Besonders die Leistungen in der eigenen Beratungsstelle am Alten Markt seien im vergangenen Jahr gut angenommen worden. Insgesamt wurden 2012 rund 1200 Beratungen durchgeführt. 882 Gespräche hatten einen sozialen Hintergrund, 217 drehten sich um die Rehabilitation der Behinderten. 44 Beratungen fanden zum Thema Barrierefreiheit statt. Arbeiten im Akkord für die beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle.

Damit dort auch in Zukunft weiterhin in diesem Ausmaß gearbeitet werden kann, sollen weitere finanzielle Mittel bereit gestellt werden. Jedoch nicht aus dem eigenen, bescheidenen Finanzbudget. Zwar verzeichnete das Sozialwerk 2012 einen Überschuss von 130 Euro. Dennoch ist der Verein bei der Erhaltung der Geschäftsstelle auf die Unterstützung der Stadt und des Landesamtes für Soziales und Versorgung (LASV) sowie auf Spenden angewiesen. „Wir handeln nach dem Motto fördern und fordern“, sagte Geschäftsführer Reinhard König. „Wir fördern das reichhaltige Vereinsleben und fordern die Unterstützung der Mitglieder“. Daher ist nun jedes Mitglied aufgerufen, mindestens einen weiteren Spender zu finden. „Wenn 100 Leute zehn Euro spendet, haben wir 1000 Euro für den Verein zusammen“, rechnete der Vorsitzende Schulze vor. Auch Nicht-Mitglieder können dem Verein Geld spenden. „Wenn die 100 Mitglieder jeder einen neuen Geldgeber anwerben, dann haben wir 2000 Euro zusammen“, sagte Geschäftsführer Schulze.

Informationen zum Sozialwerk Potsdam gibt es unter 29 51 84 sowie unter www.sozialwerk-potsdam.de. (mja)

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