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Potsdam „Space“: Neuer Trailer für Sehsüchte
Lokales Potsdam „Space“: Neuer Trailer für Sehsüchte
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16:40 06.03.2016
Der Schauspieler Crisjan Zöllner als Astronaut beim Dreh zum „Space“-Trailer. Quelle: Festival
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Babelsberg

Der Weltraum, unendliche Weiten. Dort schwebt ganz entspannt ein Astronaut. Bis der Sternenfahrer plötzlich an eine Wand stößt (ein bisschen wie Jim Carrey in „Die Truman Show“), dort durchbricht – und in einem Kinosaal landet. Das Popcorn, das er während des Trips in der Hand gehalten hat, fliegt ins Publikum.

Willkommen im neuen Trailer zum 45. Internationalen Studentenfilmfestival Sehsüchte! In 30 Sekunden stimmt Karolina Malinowska, die in Prag Film studiert, auf das diesjährige Festival-Motto „Space“ ein, das sowohl Weltraumals auch filmischen Raum meint Die Nachwuchsregisseurin ist befreundet mit Jana Pape, Kamerastudentin an der Filmuniversität „Konrad Wolf“. Und so sei die erste deutsch-tschechische Trailerproduktion für Sehsüchte zustande gekommen, erzählt Timo Jordan (24), der mit seinen Kommilitonen aus dem Masterstudiengang Medienwissenschaften das Festival organisiert. Beim „Pitch“ – dort präsentierten mehrere studentische Teams ihre Ideen – setzten sich die Frauen durch. Gedreht wurde Mitte Februar im großen Studio der Filmuni vor grüner Wand („Green Screen“). Ins Astronautenkostüm stieg Crisjan Zöllner (45), der zuletzt für einen Saarbrücker „Tatort“ vor der Kamera stand. Im Studio wurde der Schauspieler in ein sogenanntes Rigg gehängt, mit dem er sich – am Seil hängend – durch den Raum „flog“. Professionelle Unterstützung gab es für diese Aktion von Stuntkoordinator Armin Sauer von der Stuntcrew Babelsberg. Zoellner sei mit dem „Rigging“ gut klar gekommen, erzählt Jordan: „Es hätten beim Dreh unerwartete Dinge passieren können. Aber alles ist gut gegangen, wir konnten sehr stringent arbeiten.“ Weitere Aufnahmen entstanden im Kinosaal des Potsdamer Filmmuseums.

Vom 20. bis zum 24. April lädt das 45. Internationale Studentenfilmfestival Sehsüchte in die Medienstadt Babelsberg ein, junges Filmschaffen zu entdecken. Zentrum wird die Filmuniversität „Konrad Wolf“ sein, deren Medienwissenschaftsstudenten das Festival in Eigenregie organisieren.

Rekord: Rund 3500 Beiträge aus aller Welt sind – erstmals ausschließlich auf digitalem Wege – eingereicht worden. Ausgewählt werden letztlich mehr als 100 kurze und lange, dokumentarische und fiktive Filme fürs Programm.

Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „Space“. Sehsüchte will ein „kreativer Kosmos“ für Filmemacher und Filmliebhaber sein und sich dem Genrekino öffnen.

Das Festival startete 1972 als „FDJ-Studentenfilmtage“, wurde nach der Wende kurz eingestellt und 1995 als Sehsüchte neu erfunden.

In gut zwei Wochen muss der Trailer, komplettiert durch spaciges Sounddesign von Filmunistudent Julius Middendorf, fertig sein. Zu sehen ist der Minifilm ab Ende März in hiesigen und in Berliner Kinos, im RBB, vielleicht in Potsdamer Trams, online und vor jedem Filmblock beim Festival (20. bis 24. April) in Babelsberg.

Von Ricarda Nowak

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