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Spektakulärer Juwelenraub bleibt unaufgeklärt

Nach Überfall in Babelsberg Spektakulärer Juwelenraub bleibt unaufgeklärt

Das Fluchtauto war gefunden, Beschuldigte befragt worden. Trotzdem bleibt der spektakuläre Überfall auf einen Juwelier in Potsdam-Babelsberg vorerst unaufgeklärt. Die Ermittler konnten eine entscheidende Frage nicht klären.

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Die Spurensicherung am Tatort.

Quelle: Julian Stähle

Babelsberg. Der spektakuläre Überfall auf Juwelier Goldmann in Babelsberg vor gut vier Monaten bleibt weiter unaufgeklärt. „Ein Täter konnte nicht ermittelt werden“, bestätigt der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Christoph Lange. Deshalb sei das Verfahren nun vorerst eingestellt worden – obwohl das Fluchtauto wie berichtet kurz nach der Tat gefunden worden war.

Das Auto, mit dem die Täter nach ihrem Überfall in der Rudolf-Breitscheid-Straße flüchteten, war in Berlin entdeckt worden. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte es als Tatwagen identifiziert werden.

Mehrere Passanten hatten am 9. Januar beobachtet, wie zwei Maskierte aus dem Schmuckgeschäft Richtung Voltastraße stürmten. Dort steigen sie in einen roten Audi Coupé, in dem zwei Komplizen saßen, und rasten mit dem Sportwagen über die Nuthestraße stadtauswärts. Dem Juwelier war ein Schaden von rund 15 000 Euro entstanden.

Mehrere Beschuldigte waren von den Ermittlern verhört worden, aber da das Fluchtauto laut Lange ein Leihwagen war, der über mehrere Firmen vermietet wurde, habe nicht zweifelfrei festgestellt werden können, wer ihn zur Tatzeit fuhr. Sollte es neue Hinweise geben, würden die Ermittlungen wieder aufgenommen.

Mehr Erfolg hatte die Polizei nach dem Überfall auf den Juwelier Pandora in der Potsdamer Innenstadt Ende April. Der mutmaßliche Täter war kurz nach dem Raub an einer Tankstelle in Werder geschnappt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es keinen Zusammenhang mit dem Überfall in Babelsberg gibt.

Von Marion Kaufmann

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