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Spendenkampagne für Weberstube

Kampf um Babelsberger Stadtteilmuseum Spendenkampagne für Weberstube

Die Nachricht vom drohenden Aus des Stadtteilmuseums Nowaweser Weberstube in der Babelsberger Karl-Liebknecht-Straße hat den Kiez mobilisiert. Am Freitag wollen Lakritzkontor und Stadtjugendring eine Spendenkampagne starten. Erste 800 Euro seien bereits zugesagt.

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Kirstin Dautzenberg vom Förderkreis Böhmisches Dorf und Nowawes mit Töchterchen Paula im Weberhaus.

Quelle: Christel Köster

Potsdam/Babelsberg. Die Nachricht vom drohenden Aus des Stadtteilmuseums Nowaweser Weberstube in der Babelsberger Karl-Liebknecht-Straße hat den Kiez mobilisiert. Dietmar Teickner vom Lakritzkontor gab am Dienstag auf MAZ-Anfrage die Gründung eines Stadtteilnetzwerks bekannt, das Spenden sammeln wolle. 800 Euro seien bereits zugesagt, am Freitag sei der offizielle Start. Partner bei der Gründung des Stadtteilnetzwerkes sei Dirk Harder vom Stadtjugendring.

Die MAZ hatte am Wochenende berichtet, dass der Nowaweser Weberstube Mitte 2018 die Schließung droht, weil der Förderkreis Böhmisches Dorf und Nowawes als Trägerverein die Betriebskosten von rund 3500 Euro jährlich nicht aus eigener Kraft finanzieren kann. Der Förderverein hat bei der Stadt Potsdam erstmals eine Betriebskostenförderung beantragt, deren Bewilligung aber noch offen ist.

In das vor 18 Jahren in einem historischen Weberhäuschen eröffnete Stadtteilmuseum, das rein ehrenamtlich betrieben wird, kommen jährlich zwischen 600 und 1000 Gäste. Für den August 2018 wurde das Museumshäuschen von der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne im Land Brandenburg als Denkmal des Monats nominiert.

Von Volker Oelschläger

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