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Potsdam Ab Montag Umwege für Rollstuhlfahrer
Lokales Potsdam Ab Montag Umwege für Rollstuhlfahrer
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17:15 08.01.2016
Bauarbeiten im Stadthaus. Quelle: Jacqueline Schulz
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Innenstadt

Rollstuhlfahrer aufgepasst! Am Montag, 11. Januar, werden die Durchgänge Nummer 3 und 4 im Stadthaus an der Friedrich-Ebert-Straße 79/81 gesperrt. Über die beiden Gänge im Erdgeschoss war bislang der im hinteren Teil des Gebäudes gelegene Fahrstuhl zu erreichen.

Als barrierefreie Alternative bietet die Stadtverwaltung nun an, direkt den Fahrstuhl rechts neben dem Haupteingang zu benutzen. Auch ein Weg um das Stadthaus herum ist ausgewiesen. Dieser führt durch das Tor an der (von der Friedrich-Ebert-Straße aus gesehen) rechten Gebäudeflanke, geht geradewegs auf die Suppenküche zu und knickt kurz vorher nach links zu Durchgang 10 ab.

„Für Besucher des Stadthauses, die in ihrer Mobilität nicht eingeschränkt sind, ändert sich durch die Sperrung nichts“, teilte Stadtsprecher Stefan Schulz mit. „Wer das Rathaus über den Haupteingang betritt, erreicht alle Büros ohne Probleme.“ Mit Einschränkungen müssten lediglich Mitarbeiter der Stadtverwaltung rechnen.

Die Durchgänge 3 und 4 sind voraussichtlich bis zum 26. Februar dicht. Die Sperrung ist wegen der umfänglichen Bauarbeiten in dem von 1902 bis 1907 errichteten Gebäude erforderlich. Wegen der wachsenden Mitarbeiterzahl der Landeshauptstadt Potsdam werden derzeit neue Büros geschaffen. Dazu wurden laut Kommunalem Immobilienservice (Kis) die zuvor als Lager, Archiv und Fahrradraum genutzten Bereiche im Erdgeschoss – zum Beispiel unter dem Bürgerservice – vollständig entkernt, eine neue, gedämmte Bodenplatte eingebaut und neue Raumstrukturen geschaffen. In den kommenden Wochen stehen Rohbau- , Trockenbau- und Malerarbeiten auf dem Plan.

Das Potsdamer Stadthaus

Das heutige Stadthaus, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, wurde 1902 bis 1907 erbaut. Bis 1945 war es Sitz der Regierung für den Regierungsbezirk Potsdam. Die Baugruppe bestand damals aus dem Hauptgebäude für die Regierung, dem Wohngebäude für den Regierungspräsidenten und dem Stallgebäude.

Als Sitz der Stadtverwaltung wird das Haus erstmalig 1947 erwähnt; seit 1953 beherbergte es den Rat der Stadt Potsdam; nach der Wende zunächst den Magistrat.

Die Front ist in Sandstein ausgeführt. Im Innern wurden Treppenhäuser aus gelblichem Kottaer, rotem Miltenberger und weißem Nesselberger Sandstein gefertigt. Die Treppenhalle ist 16 Meter hoch.

Insgesamt 478 Räume gibt es im Stadthaus. nf

Von Nadine Fabian

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