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Spielte Elias vorm Verschwinden am Fluss?

Polizei-Taucher suchen 6-jährigen Potsdamer Spielte Elias vorm Verschwinden am Fluss?

Ist das die Wende bei der Suche nach dem kleinen Elias aus Potsdam? Der sechs Jahre alte Junge, von dem seit Mittwoch jede Spur fehlt, soll am Tag zuvor gesehen worden sein – bei einer Floßbauaktion an der Nuthe. Möglicherweise gibt es sogar Bilder von dem Kind. Derweil haben Taucher einen See und die Nuthe weiter abgesucht.

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Taucher in der Nuthe, in der Nähe des Wieselkiez.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Im Fall des vermissten Elias aus Potsdam gibt es womöglich eine konkrete Spur. Der Sechsjährige, der seit Mittwoch verschwunden ist, soll am Dienstag an der Nuthe gesehen und sogar fotografiert worden sein. Das Flüsschen verläuft nur wenige Hundert Meter entfernt von dem Mehrfamilienhaus, in dem Elias’ Mutter wohnt. Dort konzentrierten sich am Montag die Sucharbeiten der Rettungskräfte. Im Einsatz waren Polizei-Taucher, die den Aradosee und die Nuthe absuchten. Vor allem die Stelle an der die Leichenspürhunde angeschlagen hatten, stand im Fokus der Einsatzkräfte. Zudem wateten Beamte durch das Flussbett der Nuthe.

Zeuge überreicht Fotos

Der Junge soll, so sagte ein Zeuge dem Vernehmen nach der Polizei, am Rande eines Floßbauprojekts eines benachbarten Kinderklubs erschienen sein – allerdings als Zuschauer, nicht als angemeldeter Teilnehmer – und er war angeblich auch nicht auf Flossfahrt dabei. Der Mann übergab der Polizei auch Bilder von der Freizeitaktion, auf denen der Vermisste zu sehen sein soll.

Schaut man auf der Internetseite des Klubhauses nach, sieht man Fotos von Kindern im Grundschulalter, die unter Anleitung von erwachsenen Betreuern aus Brettern und Autoreifen-Schläuchen ein Floß bauen. Mit dem schipperten sie die Nuthe hinab. Zu sehen ist außerdem, wie die Kinder an dem sehr warmen Tag bis zur Brust im Wasser stehen und durch den Fluss waten. Die abgebildeten Kinder tragen allerdings Schwimmwesten. Außerdem sind die Betreuer in der Nähe. Laut Internetseite fand die Unternehmung als Jungentags-Aktion am 7. Juli statt.

Im Kinderklub wollte man am Montag keine Auskunft geben.

Trieb ihn Abenteuerlust an den Fluss?

Ob Elias tatsächlich der Junge auf dem Foto ist und welcher Zusammenhang zu seinem Verschwinden sich daraus ableiten lässt, dazu will die Polizei gegenwärtig keine Stellung nehmen. Klar scheint aber: War Elias bei der offensichtlich heiteren und abenteuerlichen Floßbau-Runde dabei – ob als Zuschauer oder Teilnehmer – dann ist die Nuthe auf jeden Fall ein Ziel für ihn gewesen. Es könnte auch sein, dass er versuchte, das Abenteuer nachzuspielen – ohne Schwimmweste und ohne rettende Hand.

Mittlerweile sind laut Direktionssprecher Heiko Schmidt 310 Hinweise bei der Polizei eingegangen.

Von MAZ-online

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Vier Jungen könnten einen entscheidenen Hinweis geben

Vier Kinder könnten vielleicht einen entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des kleinen Elias geben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sollen sich die Jungen ganz in der Nähe von dem Spielplatz aufgehalten haben, an dem Elias das letzte Mal gesehen wurde. Die Kinder oder deren Eltern sollen sich bitte dringend bei der Polizei melden.

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