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Freiraum für Freaks

In Babelsberg gibt’s jetzt ein Spielzimmer für Erwachsene Freiraum für Freaks

Ihnen ist der Potsdamer Alltag zu langweilig? Sie wollen mal wieder in andere Welten eintauchen? Mal wieder ins Captain-Kirk-Leibchen schlüpfen? Eine Runde am Computer daddeln? Oder Ihrem Lieblingscomic frönen? Kein Problem. Ab sofort bietet das „Level 76“ im Lindenpark Freiraum für Gamer, Rollenspieler, Geeks, Nerds – und alle Neugierigen.

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Level 76-Betreiber Christian Lauzat und Alexander Will sind selbst begeisterte Sammler und Comic-Fans.

Quelle: Fotos (3): Marcel Kirf

Babelsberg. Seit er ein Kind war, sammelt Christian Lauzat Lego-Figuren. Später kamen Fan-Artikel und Action-Figuren dazu, vorwiegend aus dem Marvel-Universum. „Die ganze Wohnung steht voll damit“, erzählt er, ab und zu werde alles einmal umpositioniert. „Aber meine Frau macht das mit“, sagt er und grinst. Jetzt hat der Gastro-Chef des Lindenparks zusammen mit seinem Kollegen Alexander Will das „Level 76“ ins Leben gerufen – um sich und anderen Raum zu geben für das Eintauchen in phantastische Welten und das Ausleben des inneren Spieltriebs.

Romulanisches Ale tranken nicht nur Trekkies zur „Level 76“-Eröffnung

Romulanisches Ale tranken nicht nur Trekkies zur „Level 76“-Eröffnung.

Quelle: Marcel Kirf

Dienstags, mittwochs und sonntags ist der neben dem großen Lindenpark-Saal zur Außenterrasse hin gelegene Raum, den die Ältern noch unter dem Namen „Vinyl“ oder „Salon“ kennen dürften, zwischen 18 und 0 Uhr für Gamer, Rollenspieler, Geeks, Nerds und alle Neugierigen geöffnet. Zur Premiere am Sonntag kamen bereits rund 80 Interessierte, die die neu gestaltete Fläche in Augenschein nahmen. Obwohl der Raum bei Konzerten und anderen Großveranstaltungen des Lindenparks weiterhin als zweiter Barbereich genutzt werden wird, hat der Geist des Level 76-Konzepts hier Einzug erhalten: Action-Figuren und andere Sammelobjekte in Vitrinen, in die Tischplatten geschnitzte Embleme von Comic- und SciFi-Helden und eine an den Bordcomputer aus „Raumschiff Enterprise“ gemahnende Endlosanimation auf einem Wandbildschirm.

Action-Figuren, Modelle und andere Exponate in der Vitrine

Action-Figuren, Modelle und andere Exponate in der Vitrine.

Quelle: Marcel Kirf

„Wir schaffen nur den Rahmen, damit man hier sein Hobby ausleben kann“, erklärt Christian Lauzat. „Wenn die Kids in einem anderen Lokal einen Tisch reservieren und dort ein riesiges Brettspiel auspacken oder verkleidet kommen, werden sie oft doof angeguckt. Hier gibt es jetzt einen geschützten Raum.“ Brett-, Rollen- und Computerspieler finden zumeist drinnen Platz, ebenso Cosplayer, die Kostüme basteln wollen oder die Besucher des Nerd-Quiz, das erstmalig am 23. August um 18 Uhr stattfinden soll, Fantasy- und Mittelalter-Fans können ihre Schwert- und Stock-Kampfübungen im Freien durchführen. „Eigene Ideen einfach mitbringen!“, fordert Lauzat auf. „Fast alles geht.“

Von Marcel Kirf

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