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Stadt Potsdam hält sich beim „Minsk“ zurück

Das Modell des neuen Freizeitbades am Brauhausberg soll im Herbst vorgestellt werden Stadt Potsdam hält sich beim „Minsk“ zurück

Die Verwaltung ist noch immer auf der Suche nach einer Ausstellungsmöglichkeit für die 14 Wettbewerbsbeiträge zur Gestaltung des Brauhausberges. „Binnen einer Woche“ sollen aber geeignete Räumlichkeiten gefunden sein, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) gestern vor den Stadtverordneten.

Potsdam. Der am Freitag von einer Jury präsentierte Siegerentwurf mit einer Pergola zwischen den viel befahrenen Straßen des Leipziger Dreiecks und dem auf der Wiese am Berghang geplanten neuen Viertel mit Freizeitbad und Wohnhäusern wird in der Öffentlichkeit seit Tagen kontrovers diskutiert.

Jakobs verwies allerdings darauf, dass mit dem vorliegenden Entwurf „allein die städteräumliche Einordnung“ als „Grundlage für weitere Planungen“ geklärt worden sei. Die Stadtwerke als Bauherr des Sport- und Freizeitbades würden „unmittelbar einen Realisierungswettbewerb“ durchführen. Im Herbst sollen laut Jakobs Architektur und Gestaltung des Schwimmbades sowie der einzelnen Komponenten des neuen Viertels feststehen.

Am 22. März werde „die Auslobung des hochbaulichen Wettbewerbs beginnen“. Die Verwaltung werde den Stadtverordneten Mitte des Jahres einen auf Basis der Wettbewerbsergebnisse überarbeiteten Bebauungsplanentwurf vorlegen.

Offen ist laut Jakobs der Umgang mit dem aus den 1970er Jahren stammenden Terrassenrestaurant „Minsk“. Wie berichtet, lässt auch der Siegerentwurf der Potsdamer Architekten Markus Löffler und Markus Engel offen, ob das Gebäude erhalten oder zugunsten weiterer Wohnungen abgerissen wird. Nach dem Entwurf der Planungsgemeinschaft können auf dem Gelände bis zu 176 neue Wohnungen errichtet werden. Laut Jakobs wird sich die Zukunft des „Minsk“ „über die Vergabe entscheiden“. Die Verwaltung werde empfehlen, die Erhaltung des „Minsk“ im Vergabeverfahren „offen zu lassen“. Jeder Investor müsse „für sich klären“, wie er damit umgeht. Jakobs: „Das muss der Markt regeln.“

Die um 1970 errichtete alte Schwimmhalle am Brauhausberg soll nach Eröffnung des neuen Sport- und Freizeitbades abgerissen werden. Wie berichtet, enthielt nur ein Wettbewerbsbeitrag die Option, zumindest die Außenkonstruktion der alten Halle zu erhalten. (V.O)

 

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