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Potsdam Stadt bekommt dritten Trinkbrunnen
Lokales Potsdam Stadt bekommt dritten Trinkbrunnen
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19:10 15.09.2016
Öffentliche Trinkbrunnen sind im Kommen – auch in Potsdam. Quelle: Promo
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Potsdam

Dortmund hat sie, Düsseldorf und Nürnberg haben sie. München hat sie auch und ein Antrag für einen neuen liegt dem Stadtrat bereits vor: Die Rede ist von Trinkbrunnen. „Das Trinkwasser hierzulande ist von hervorragender Qualität, denn kein Lebensmittel in Deutschland wird häufiger kontrolliert“, weiß Ernährungswissenschaftlerin Iris Löhlein vom Forum Trinkwasser – kein Wunder also, dass es die Deutschen beim Durstlöschen zunehmend trinken. Dieser Trend hält auch wieder in den Städten Einzug, wie die genannten Beispiele zeigen. Vor allem in Berlin, der Stadt, in der viele Trends gesetzt werden, gibt es immer wieder Neues zum Thema Trinkbrunnen.

Auch in Potsdam sind bereits zwei Trinkbrunnen vorhanden, um sich öffentlich abzukühlen und den Durst zu löschen: Einer steht am Hauptbahnhof am Eingang Friedrich-Engels-Straße und ein weiterer in Babelsberg, Karl-Liebknecht-Straße, Ecke Schornsteinfegergasse, sagten die Stadt und der Wasserversorger EWP auf MAZ-Anfrage. Beide wurden an einem von Potsdamer Einwohnern und Touristen gleichermaßen hoch frequentierten Ort positioniert.

„Das Trinkwasser ist durch den kontinuierlichen Wasserdurchlauf immer frisch und kühl. Damit wird den Benutzern eine gleichbleibend frische Wasserqualität garantiert. Die zwei Potsdamer Trinkbrunnen werden zudem in regelmäßigen Abständen von der EWP gereinigt und beprobt“, ließ die Stadt wissen. Die Brunnen seien vandalismussicher gebaut mit einer extrem stabilen Konstruktion mit Edelstahlträgerrahmen und einem polierten Granitblock.

Der erste Brunnen war im September 2013 in Babelsberg und der zweite im April 2014 in Betrieb genommen worden. Derzeit wird ein weiterer Standort in der Innenstadt geprüft, welcher das ist, darüber hält sich die Stadt noch bedeckt. „Trinkwasserbrunnen waren früher wichtige Einrichtungen auf fast allen öffentlichen Plätzen. Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) versucht, diesen in südlichen Ländern noch erhaltenen Brauch mit zeitgemäßer Technik und modernem Design neu zu beleben“, fügte das städtische Unternehmen noch an. Selbst wenn der Sommer noch bleibt: Für Abkühlung ist also nachhaltig und gesund gesorgt.

Von Jan Bosschaart

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