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Stadt beugt Korruption vor

„Gefährdungsatlas“ durchleuchtet Abteilungen der Verwaltung Stadt beugt Korruption vor

Um das Bewusstsein für Korruptionsgefahren sowie für den Umgang mit Verdachtsfällen in der Potsdamer Stadtverwaltung zu schärfen, wurde ein sogenannter Gefährdungsatlas erstellt.

POTSDAM. In einem Pilotprojekt für den Geschäftsbereich Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz ist der Atlas bereits erprobt worden. Er soll laut Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) nun schrittweise auf alle Geschäftsbereiche ausgedehnt worden.

„Prävention ist ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses im Umgang mit unserer Arbeit. Sie baut Vertrauen auf und stellt Transparenz her“, sagte Jakobs bei der Vorstellung des Pilotprojekts. „Da sind wir bisher schon recht erfolgreich, wollen das Bewusstsein für die risikogefährdeten Bereiche aber noch weiter stärken.“

Der Oberbürgermeister betonte, dass die Landeshauptstadt schon jetzt deutlich mehr macht, als gesetzlich vorgeschrieben ist und von anderen Kommunen praktiziert wird. „Wir haben mit dem Beitritt zu Transparency International Deutschland unsere Entschlossenheit bezeugt, Transparenz zu gewährleisten. Schon seit Jahren legen wir unsere Arbeit offen. Wir haben eine Ombudsfrau verpflichtet, eine Anti-Korruptionsrichtlinie erlassen und die Konstruktion mit Anti-Korruptionsbeauftragen auch auf die städtischen Unternehmen ausgedehnt.“

In dem Gefährdungsatlas sollen künftig die möglichen Risiken in den einzelnen Arbeitsbereichen konkret benannt werden. Er fungiert somit als Frühwarnsystem. Die besonders risikogefährdeten Aufgaben sind durch die Einordnung in eine von vier Kategorien – einfache Gefährdung, mittlere Gefährdung, hohe Gefährdung, sehr hohe Gefährdung – leichter zu identifizieren, um gegensteuern zu können. Dies können zum Beispiel das Vier-Augen-Prinzip, die Stichprobenprüfung und die Rotation innerhalb der Abteilung sein.

Jakobs kündigte außerdem an, dass die Stelle des Korruptionsbeauftragten zum 1. März wieder besetzt werden soll. „Ich werde dem Hauptausschuss in der kommenden Sitzung einen Personalvorschlag machen.“ (sti)

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