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Potsdam Stadt hält an Schulneubau in der Waldstadt fest
Lokales Potsdam Stadt hält an Schulneubau in der Waldstadt fest
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22:37 15.03.2019
Protest der Bürgerinitiative im Dezember 2018gegen eine Bebauung im Landschaftsschutzgebiet. Quelle: BI
Waldstadt

In einem Jahr soll mit dem Schulstandort Waldstadt Süd begonnen werden. Darauf verständigten sich Vertreter von Stadtverwaltung, Fraktionen, Bürgerinitiative, Naturschutzverbänden und Wohnungswirtschaft. Sie führten am Freitagnachmittag ein Werkstadtgespräch zu dem strittigen Bauvorhaben am Bahnhof Rehbrücke südlich der Straßenbahnwendeschleife durch (Bebauungsplans 142).

Das Landesumweltministerium hatte zuvor abgelehnt, für den Bau einer Förderschule Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet freizugeben. Die Werkstatt sollte „Handlungsszenarien“ für das weitere Vorgehen beraten, teilt die Stadt mit. Denn das Rathaus will nicht völlig auf eine Bebauung mit den „dringend benötigten Schulbauten“ verzichten. Dabei geht es auch um die Frage, wo die Förderschule und die Sportanlagen im Plangebiet zukünftig verortet werden und ob die Kulturbodendeponie als Alternativstandort nun doch in Frage kommt.

Prüfung des Standorts Kulturbodendeponie

Beim Standort Kulturbodendeponie stehe man erst am Anfang, so Rathaussprecher Markus Klier. Der Aufstellungsbeschluss für den entsprechenden Bebauungsplan werde im April in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Dann folgen erst Prüfungen zu Natur- und Artenschutz, Verkehrserschließung, Bodenbelastung, Grundwassersituation und Baugrund, bevor im Jahr 2020 mit dem Bebauungsplanverfahren 163 begonnen werde. Außerdem sind Verhandlungen mit zwei Grundstückseigentümern, darunter ein Privater, zum Ankauf der Flächen zu führen. Eine Aussage darüber, welche Baumassen mit welchen Nutzungen auf der Kulturbodendeponie untergebracht werden könnten, sei derzeit noch nicht möglich, so Klier weiter. Damit ist noch offen, ob dort eine Schule samt Sportplätzen gebaut werden kann.

Bis März 2020 Bauplansatzung für Schulstandort

Im Ergebnis kamen die Teilnehmer der Werkstatt daher überein, dass die Stadtverwaltung die Vorprüfungen zur Kulturbodendeponie so schnell wie möglich durchführen solle. Im Mai 2019 wird die Stadtverwaltung das Ergebnis der Prüfungen zur Kulturbodendeponie vorstellen, damit die öffentliche Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplans 142 mit dem neuen Bebauungskonzept zügig erfolgen kann.

Im März 2020 soll der Satzungsbeschluss gefasst werden, um die dringend benötigten Schulneubauten rechtzeitig fertigstellen zu können. Dann würde also Baurecht geschaffen, um den Schulstandort errichten zu können.

Von MAZonline

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