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Kampf den nervigen Parallel-Baustellen

Potsdams Abgeordnete fordern Bauverwaltung zu besserem Zeit-Management auf Kampf den nervigen Parallel-Baustellen

Nervtötender Stillstand auf den Straßen – Schuld daran sind immer wieder schlecht aufeinander abgestimmte Straßenbaustellen. Potsdam ist ganz besonders betroffen, denn die Zahl der Ausfallstraßen ist wegen der wenigen Brücken begrenzt. Nun soll ein Planungssystem Abhilfe schaffen – wie in Hessen.

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Straßenbauarbeiten in Potsdam.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Um unnötige Staus wegen des gleichzeitigen Betriebs mehrerer Baustellen im Straßenverkehr zu verhindern, erwägt die Landeshauptstadt Potsdam die Einführung des sogenannten Slotmanagements. Das in Hessen bereits erprobte System prüft automatisch, wann das Verkehrssystem eine Baustelle „verkraftet“ und ermittelt so für beabsichtigte Arbeiten geeignete Zeitfenster (englisch: slots). Die bietet sie dem Anwender, zum Beispiel Baufirmen, zur Auswahl an. Ein CDU-Antrag, die Einführung des Slotmanagements für Potsdam zu prüfen, wurde am Dienstag mit sechs Ja-Stimmen und einer Gegenstimme im zuständigen Ausschuss angenommen. Der Verkehrsbeigeordnete Matthias Klipp reagierte selbstbewusst: „Wir prüfen das sehr gern. Und wenn es uns damit gelingt, das Gute noch besser zu machen, dann benutzen wir das auch gern.“ Wiederholt hatten zeitgleich bearbeitete Großbaustellen in der Stadt für Kopfschütteln bei den Autofahrern gesorgt – so etwa im vergangenen Jahr die parallel zum jahrelangen Umbau der Nuthe-Schnellstraße durchgeführten Arbeiten in der Breiten Straße, der Friedrich-Ebert-Straße und an anderen Verkehrsknotenpunkten in der Innenstadt. Das Ergebnis der Prüfung soll bis Ende des Jahres vorliegen.

Von Marcel Kirf

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