Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Stadt und Landkreis als Biotech-Region
Lokales Potsdam Stadt und Landkreis als Biotech-Region
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:43 16.03.2016
Gespickt mit Forschungsstätten, Unternehmen und Kliniken ist die Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie von Potsdam und Potsdam-Mittelmark. Quelle: LH Potsdam
Anzeige
Potsdam / Bad Belzig

Den „schlafenden Riesen“ Gesundheitswirtschaft wecken wollen die Landeshauptstadt Potsdam und der Landkreis Potsdam-Mittelmark. 140 Unternehmen aus der Biotechnologie, der Medizintechnik und anderen gesundheitsorientierten Fachgebieten sowie zehn Kliniken, fünf Reha-Kliniken und 28 Forschungs- und Bildungsstätten der so genannten Life Sciences sollen unter einem gemeinsamen Namen und Logo international vermarktet werden. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und Mittelmarks Landrat Wolfgang Blasig (beide SPD) stellten am Mittwoch in Potsdam ein Konzept „ + Mehr Zukunft Potsdam / Potsdam-Mittelmark“ vor, das über zweieinhalb Jahre 370 000 Euro kostet und die Gesundheitswirtschaft weit über die Region hinaus bekannt machen soll unter Investoren, Kunden und denkbaren Partnern.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und Mittelmarks Landrat Wolfgang Blasig glauben fest an den Erfolg der gemeinsamen Vermarktung der Einrichtungen und Kliniken. Quelle: Rainer Schüler

Drei Viertel der Summe steuert die Investitionsbank des Landes bei, der Rest entfällt zu gleichen Teilen auf den Landkreis und die kreisfreie Stadt. 70 000 davon sind allerdings schon für das Konzept ausgegeben worden, an dem drei Marketingagenturen gearbeitet haben, die sich nun auch an der Ausschreibung des Auftrages zur praktischen Umsetzung beteiligen können, sich aber noch bedeckt halten dazu. Am Dienstag war das Konzept bei einer Veranstaltung in Teltow vorgestellt worden und nach Blasigs Worten auf Begeisterung der zahlreich vertretenen Firmen gestoßen, darunter eine Reihe so genannter Global Player, weltweit agierender Unternehmen. Sie müssen nach Ablauf der Probephase dafür sorgen, dass die Website weiter gepflegt und aktualisiert wird. Sie soll je nach aktuellen Themen neu formatiert und mit frischeren Suchbegriffen ausgestattet werden, um bei den Google-Suchen möglichst auf der ersten Suchseite zu landen.

Die beiden Kreise setzen auf die Nähe zu Berlin, wie es in Bayern Nürnberg mit München tut. Sie sehen die neue Marketingstrategie denn auch als „positive Provokation“ für Süddeutschland, das den Begriff „Mehr“ immer wieder für sich reklamiere, wie es am Mittwoch in Potsdam hieß. Doch in der Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie biete der Großraum Potsdam/Potsdam-Mittelmark noch mehr: Mehr High-Tech, mehr Start-Ups, mehr Forschung, mehr Optimismus, mehr Lebensqualität, mehr Wir-Gefühl – alles zusammen „Mehr Zukunft“. Weil für diese Bandbreite kein einheitliches Logo zu finden war, gibt es das blaue Plus-Zeichen, gefolgt vom einheitlichen Wort MEHR und den verschiedenen Begriffen.

In Potsdam finden sich 53 Unternehmen der Branche, im Kreis Potsdam-Mittelmark sogar 87. Mehr Informationen gibt es unter www.mehr-zukunft.info

Von Rainer Schüler

Potsdam Line-Up fürs Rhythm Against Racism Festival steht fest - Diese Bands spielen auf dem Luisenplatz

In der Walpurgisnacht treffen sich Potsdamer aller Couleur auf dem Luisenplatz und tanzen für Toleranz und Weltoffenheit. Rhythm Against Racism heißt das Festival, das in diesem Jahr bereits zum 16. Mal stattfindet. Seit Monaten herrscht Rätselraten darum, wer es am 30. April auf der Bühne krachen lässt. Die MAZ lüftet das Geheimnis.

16.03.2016

Knöllchen werden zwar auch heute verteilt, aber die Bußgeldstelle bleibt geschlossen. Wer gar nicht erst in Versuchung kommen möchte, sich um die hohe Parkgebühr in der City zu drücken, fährt Tram. Aber Achtung: Zuweilen geht’s dort ruppig zu. Zum Beispiel, wenn ein Fahrgast bei der Ticketkontrolle ausrastet. Am Gericht ist heute zu erleben, was so einem Randalierer blüht.

16.03.2016

Hiobsbotschaft für Zehntausende Berlin-Pendler: Potsdam wird wieder einmal vom S-Bahn-Verkehr abgekoppelt. Teilweise geht zwischen Hauptbahnhof und Berlin-Wannsee monatelang gar nichts mehr. Los geht es ab Freitagabend mit einer Vollsperrung.

16.03.2016
Anzeige