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Potsdam Stadt will Radler besser schützen
Lokales Potsdam Stadt will Radler besser schützen
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21:30 22.04.2013
Radfahrer in Potsdam. Quelle: Julian Stähle
POTSDAM

Langfristig sollen die Hinweise von Bürgern zu Gefahrenstellen im Straßenverkehr stärker berücksichtigt werden. Das kündigte gestern Baudezernent Matthias Klipp (Bündnisgrüne) bei einem außerplanmäßigen Pressegespräch an.

„Radfahren ist eines der wenigen Dinge, bei denen es in Potsdam noch um Leben und Tod geht“, sagte Klipp mit Blick auf eine junge Frau, die am vergangenen Montag im Bornstedter Feld tödlich verunglückt war.

Nun will die Verwaltung mit Sofortmaßnahmen reagieren. Noch in diesen Tagen soll die rote Signalfarbe auf dem Radweg entlang der Pappelallee im Bornstedter Feld an allen Abzweigungen erneuert werden. Um abbiegende Fahrzeuge vor den aus beiden Richtungen kommenden Radfahrer zu warnen, sollen zusätzlich Piktogramme mit Pfeilen auf die Fahrbahn gezeichnet werden.

Des Weiteren plant das Baudezernat, einen Verkehrsgutachter in das Neubaugebiet zu schicken. Dieser soll in den kommenden vier Wochen weitere Sicherheitsmaßnahmen prüfen. Im Gespräch sind zusätzliche Ampelanlagen, eine bessere Schaltung der bestehenden sowie Linksabbiege-Verbote für Fahrzeuge von der Pappelallee. „Das alles muss eingehend geprüft werden“, so Matthias Klipp. „Wir können nicht neue Gefahrenstellen schaffen, indem wir die bestehenden unüberlegt beseitigen.“

Auch andere, ähnlich beschaffene Radwege will die Stadtverwaltung unter die Lupe nehmen. Beschlossen sei bereits der Umbau des Weges an der Nedlitzer Straße: Hier wird der abgetrennte Radweg in Zukunft nur noch in eine Richtung führen, der Radverkehr aus der anderen wird dann auf der Fahrbahn geführt. Ähnliche Überlegungen gebe es bereits für die Wetzlarer Straße.

Um das Risiko weiterer Radunfälle zu minimieren, will die Stadtverwaltung in Zukunft stärker auf Gefahrenhinweise von Bürgern reagieren. Hier habe man sich bislang zu sehr auf Polizeistatistiken verlassen, räumte Klipp ein. Hinweise würden aber schon heute innerhalb von 14 Tagen geprüft. Nun sollen auch die Hinweise gesichtet werden, die in den vergangenen Tagen in der MAZ veröffentlicht wurden.

Insgesamt verteidigte der Baudezernent sein Radverkehrskonzept, insbesondere die umstrittenen Sicherheitsstreifen auf der Fahrbahn: „Die Alternative ist nicht ein getrennter Radweg, sondern gar keine Markierung.“ (Von Martin Küper)

Gefahrenhinweise an die Stadtverwaltung unter 115, per E-Mail an radverkehr@rathaus.potsdam.de oder unter www.maerker.brandenburg.de.

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