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Stadtbad Babelsberg zieht 2022 um

Potsdam: Einigung zu Flächentausch Stadtbad Babelsberg zieht 2022 um

Der Potsdamer Seesportclub bleibt im Park Babelsberg. Das Stadtbad rückt 2022 Richtung Humboldtbrücke vor. Das sind zwei Botschaften einer Vereinbarung von Stadt Potsdam, Land Brandenburg, Schlösserstiftung und Seesportclub, die am Mittwoch im Stiftungsrat bestätigt wurde. Kern der Vereinbarung ist ein umfangreicher Flächentausch.

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Tor zum Bootshaus des Seesportclubs.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam/Babelsberg. Der Potsdamer Seesportclub bleibt im Park Babelsberg. Das Stadtbad Babelsberg rückt 2022 Richtung Humboldtbrücke. Das ist das Ergebnis einer Vereinbarung von Stadt, Land, Schlösserstiftung und Seesportclub, die am Mittwoch vom Stiftungsrat bestätigt wurde. Demnach soll der Mietvertrag der Wassersportler zunächst bis zum 30. September 2018 verlängert werden. Damit ist die befürchtete Räumung des Bootshauses der Seesportler zum Jahreswechsel vom Tisch.

Mit der Vereinbarung wird zugleich der Fahrplan für die Neuordnung des Parks Babelsberg zwischen Stadtbad und Humboldtbrücke festgeschrieben, über zuvor über Jahre ergebnislos verhandelt wurde. Ziel ist demnach ein umfangreicher Flächentausch zwischen Stadt und Schlösserstiftung bis zum 31. Dezember 2021. Wie berichtet, soll das Stadtbad dabei bis zum Gelände des Seesportclubs vorrücken, das der Schlösserstiftung gehört. Das bisher vom genutzte Gelände wird mit einem Panoramaweg in die Parklandschaft integriert.

Archivbild vom Stadtbad Babelsberg

Archivbild vom Stadtbad Babelsberg.

Quelle: Friedrich Bungert

Die Details des Flächentauschs sollen von einer Arbeitsgruppe unter Federführung der Stadt bis 30. Juni 2018 festgelegt werden und bis Ende September 2018 in eine Verwaltungsvereinbarung münden. Auf Basis dieser Vereinbarung soll die Stiftung dem Seesportclub zum 1. Oktober 2018 eine erneute Verlängerung des Mietvertrages anbieten. Nach dem Vollzug des Flächentauschs soll das Anfang der 1950er Jahre errichtete Bootshaus der Seesportler abgerissen und durch ein Sportfunktionsgebäude ersetzt werden. Ziel ist laut Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), dass „am Ende ein funktionierendes und modernisiertes Strandbad für die Potsdamer entsteht und wenn möglich der Seesport am Standort eine Zukunft erhält“.

Diskutiert wurde in der Vergangenheit unter anderem die Kombination von Stadtbad und Seesportclub in einem Seesportzentrum. Die zwischenzeitlich auf mehr als 3,2 Millionen Euro geschätzten Kosten der Neuordnung sollen zwischen den Beteiligten aufgeteilt werden.

Von Volker Oelschläger

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