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Potsdam Stadthaus wird für 15 Millionen Euro saniert
Lokales Potsdam Stadthaus wird für 15 Millionen Euro saniert
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11:20 23.05.2016
Das Stadthaus Potsdam in der Friedrich-Ebert-Straße. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Jägervorstadt

Das ohnehin schon imposante Stadthaus an der Friedrich-Ebert-Straße hat einen neuen Blickfang. Ein riesiges Bauschild verkündet, dass Sanierungen an dem Repräsentationsbau aus der Kaiserzeit laufen. Die Arbeiten werden mit 15 Millionen Euro aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz bis 2019/20 gefördert. Das geografische Umfeld des Stadthauses könnte weitere zwei Millionen aus dem Fördertopf bekommen.

Somit konnten beim „Tag der Städtebauförderung“ am Sonnabend im Stadthaus praktischerweise gleich Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden. „Städtebauförderung ist ein etwas sperriger Begriff“, räumte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bei der Eröffnung im Plenarsaal ein.

Aber: Der sperrige Begriff hat segensreiche Auswirkungen, wenn die Gelder von Land (40 Prozent) und Bund (40 Prozent) fließen – nicht zu vergessen den städtischen Eigenanteil ( 20 Prozent). Im Stadthaus werden neben der Fassaden- und Dachsanierung auch alle Fenster erneuert genauso wie die Leitungen. Auch einen Zugewinn an Fläche wird es geben, erklärte Stadtplanungschef Andreas Goetzmann. Der Sockel des Gebäudes und die Dachebene werden zu Büro-Etagen ausgebaut.

30 Millionen Euro für den Campus

In der Beschlussvorlage für die Stadtverordneten wird es unter anderem darum gehen, ob ein Sanierungsgebiet festgesetzt werden muss oder ob es andere Fördergebietskulissen gibt. Zudem geht es um die genaue Abgrenzung des Fördergebiets. Voraussichtlich: Helene-Lange-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Hegelallee, Jägerallee.

Mit den 17 Millionen Euro, die in die Stadthaus-Sanierung fließen, wird es nicht getan sein. Um den ganzen Verwaltungscampus zu sanieren, wären insgesamt 30 Millionen notwendig.

Im Herbst sollen sich die Stadtverordneten in einer Beschlussvorlage mit der Jägervorstadt Ost befassen. Der Löwenanteil des Areals geht auf das Konto des Verwaltungscampus: Neben dem Stadthaus sind das die angrenzenden DDR-Mehrgeschosser, früher Sitz der Stasi. Gegenstand der vorbereitenden Untersuchungen ist auch, „ob und wo auf dem Verwaltungsgelände noch Neubaukapazitäten sind“, so Goetzmann.

Wer hat an der Uhr gedreht? Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) im Potsdamer Stadthaus – das Gebäude aus der Kaiserzeit wird gerade aufwendig saniert. Quelle: Christel Köster

Perspektivisch könnte man Ersatz für jene zwei Villen an der Hegelallee brauchen, in denen das Schulverwaltungsamt und das Kulturamt sitzen. Beide Häuser könnten vielleicht verkauft werden. Weiterhin Thema ist aus Goetzmanns Sicht ein Plenarsaal-Neubau für die Stadtverordneten, entweder in Form eines Anbaus am Stadthaus oder im Innenhof. „Ein ernsthaftes Thema, das überlegt werden sollte“, bekräftigte Goetzmann den Handlungsbedarf.

Schließlich droht der alte Sitzungssaal schon jetzt aus allen Nähten zu platzen. Noch dringlicher wird das Problem, wenn Potsdam größenmäßig in die nächste Stufe bei den Kommunen aufsteigt und deshalb nach der nächsten Kommunalwahl sechs oder sieben Stadtverordnete mehr im Saal sitzen werden.

Von Ildiko Röd

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