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Stadtwerke entscheiden über Brauhausberg-Bad

Keine Bürgerbefragung zum Potsdamer Schwimmbad Stadtwerke entscheiden über Brauhausberg-Bad

Die Potsdamer Stadtwerke dürfen mit den drei erstplatzierten Wettbewerbern für den Neubau des Schwimmbads am Brauhausberg verhandeln. Das entschieden die Stadtverordneten am Montagabend. Die FDP-Fraktion scheiterte mit den Vorschlag, die Bürger zu dem Thema zu befragen. Klar ist damit auch: Das Bad darf mehr als 23 Millionen Euro kosten.

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Freizeitbad der gmp Generalplanungsgesellschaft.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Mitte. Die Stadtwerke dürfen mit den drei Erstplatzierten des Architektenwettbewerbs für ein neues Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg verhandeln und mit einem der Büros einen Generalvertrag abschließen. Mit großer Mehrheit haben die Potsdamer Stadtverordneten am Montagabend der Stadtwerke-Geschäftsführung diese weitreichende Vollmacht erteilt. Die Ergebnisse der Gespräche sind dem Hauptausschuss zur Abstimmung vorzulegen.

In den vergangenen Wochen war fraktionsübergreifend Kritik an der Kostenentwicklung für das seit Langem diskutierte Vorhaben geübt worden. Wie berichtet, wird der Badneubau mehr als die von den Stadtverordneten einst festgesetzten 23 Millionen Euro kosten. Derzeit rechnet man mit rund vier Millionen Teuerung. FDP-Mann Björn Teuteberg spricht gar von neun Millionen. Dennoch scheiterte die FDP mit der Forderung, die Bürger auf Basis aktualisierter Zahlen erneut zur Causa Brauhausberg zu befragen. Neben den beiden ehemals abgefragten Alternativen sollten dabei eine „kleine Badversion“ für 23 Millionen Euro sowie die Variante „Kein Badneubau“ zur Auswahl stehen. „Viele Bürger sehen sich von der Verfahrensweise getäuscht“, argumentierte FDP-Fraktionschef Johannes von der Osten-Sacken.

1. Preis
GMP Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin

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Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) verteidigte den Kostenanstieg: „Am Ende zählt nur das, was nach einer Ausschreibung vorliegt.“ Ein Bad am Brauhausberg sei eben eine „ganz besondere städtebauliche Herausforderung“ und in der „in einem sehr intensiven Verfahren“ von Bürgern und Politikern abgestimmten Qualität für 23 Millionen offenbar nicht zu haben. „Wir sind jetzt alle ein Stück schlauer“, so Jakobs. „Wir haben alles rauf und runter diskutiert. Es geht heute nur noch um eines: Dass der Bau des Bades begonnen wird und zwar möglichst termingerecht.“ Das Bad soll Ende 2016 fertig sein.

Von Nadine Fabian

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