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Stahnsdorf stärkt seine Feuerwehr

Gemeindebeschäftigte sollen möglichst auch für Brand-und Katastrophenschutz zur Verfügung stehen / Investitionen in neue Technik Stahnsdorf stärkt seine Feuerwehr

Mitarbeiter der Gemeinde Stahnsdorf sollen nach Möglichkeit auch in der Freiwilligen Feuerwehr tätig sein. Darauf legt die Gemeinde Wert. Die Praxis hat sich auch in anderen Orten bewährt.

STAHNSDORF. . In Stahnsdorf dienen momentan sechs Gemeindemitarbeiter in der Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr Stahnsdorf mit ihren Ortswehren in Stahnsdorf selbst sowie in Güterfelde und Schenkenhorst will in diesem Jahr weitere Männer und Frauen für die Mitarbeit gewinnen. Aber auch bis jetzt sei personell viel erreicht worden, erklärte Bürgermeister Bernd Albers. Die Zahl der Kameraden sei dank verbesserter Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen und Nachwuchsförderung stetig gestiegen. Laut Feuerwehr sind gegenwärtig mehr als 70 Stahnsdorfer dabei.

Albers hatte kürzlich die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg aufgefordert, neue Löschfahrzeuge in Stahnsdorf zu stationieren, die im Fall einer Flugzeug-Katastrophe zum Einsatz kommen könnten. Als Grund seiner Forderung hatte er ein erhöhtes Risiko genannt, wenn der BER in Betrieb genommen wird. Dann würden die Maschinen von ehemals drei Hauptstadt-Flughäfen auch über Stahnsdorf fliegen. Nicht alle Ortswehren hätten wasserführende – also zunächst nicht auf eine Wasserquelle angewiesene – Löschfahrzeuge. Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) hatte sich über den Alleingang seines Kollegen erstaunt gezeigt. Eigentlich war zwischen den Gemeinden der Region verabredet, Defizite beim Brandschutz gemeinsam herauszuarbeiten.

In seiner jetzt veröffentlichten Bilanz erinnert Albers aber an den im November vorigen Jahres vorgelegten Brandschutzbedarfsplan, in dem es heißt, „dass der Brand-und Katastrophenschutz in der Gemeinde Stahnsdorf durch die Freiwillige Feuerwehr Stahnsdorf mit den Ortswehren Stahnsdorf, Güterfelde und Schenkenhorst abgesichert und auf dem besten Weg ist, den Anforderungen auch in Zukunft gewachsen zu sein“.

Albers verwies darauf, dass in Güterfelde Ende 2012 die alten Falttore der Fahrzeuggaragen gegen elektrische Rolltore ersetzt worden seien. Sie können per Knopfdruck auf der Fernbedienung geöffnet werden und bergen nicht mehr die Gefahr zurückzuschlagen und so Feuerwehrleute zu verletzten oder Fahrzeuge zu beschädigen. Die Gemeinde hatte für den Einbau der Tore 30 000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit 131 000 Euro hatte sie das neue Tanklöschfahrzeug 20/40 bezuschusst. Die Feuerwehr Stahnsdorf sei ihren Aufgaben gewachsen, sagte Albers. Auch in Zukunft lege er auf ihren Ausbau großen Wert. (Von Stephan Laude)

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