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Potsdam Starb Schwan durch Hundeangriff?
Lokales Potsdam Starb Schwan durch Hundeangriff?
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02:24 30.04.2018
Im Park Sanssouci wurde ein Schwan vermutlich gerissen (Archivbild). Quelle: Lisa Neumann
Potsdam

Die Meldung über einen leblosen Schwan im Park Sanssouci hat bei Facebook für große Aufregung gesorgt. Vor allem der Hinweis auf Bisspuren am Körper des Tieres hat viele Internetnutzer in Aufruhr versetzt. Schnell entbrannte eine Diskussion über Leinenzwang und die Verantwortung der Hundebesitzer.

Der Sprecher der Schlösserstiftung, Frank Kallensee, bestätigte gegenüber MAZonline den Fund des regungslosen Tieres. Er könnte schon seit Anfang der Woche im Parkgraben gelegen haben, sagte er. Auch die Bisswunden bestätigte Kallensee. „Der Schwan hatte unter dem Geflügel Bisswunden“, sagte Kallensee. „Das war vermutlich ein Hund“, so der Sprecher weiter.

Leinenpflicht im Park

In der Parkordnung des Park Sanssouci werden die Besucher gebeten „Hunde an der kurzen Leine zu führen und Hundekot unverzüglich zu beseitigen.“ „Wenn man sich nicht dran hält, ist das eine Ordnungswidrigkeit“, erklärt der Sprecher. „Wir können die Menschen nur sensibilisieren alle Hunde, egal wie groß, anzuleinen und auch die Schwäne nicht zu füttern“, appelliert er.

Andere Todesursache nicht ausgeschlossen

Frank Kallensee schließt jedoch eine andere Todesursache nicht aus: Brot. Einige Parkbesucher können es nicht lassen und füttern (im guten Glauben) die Tiere im Park. Vor allem die Enten und Schwäne. „Die Tiere sind Pflanzenfresser. Brot lässt den Magen und Hals aufquillen“, erklärt er. Er appellierte deshalb noch mal, die Tiere nicht zu füttern. „Auch wenn es gut gemeint ist“, so Kallensee. Selbst in den kalten Jahreszeiten fänden die Tiere im Park genug Nahrung.

Also durchaus möglich, dass dem Körper des Schwanes die Bisswunden erst nach dem Ableben zugefügt wurden.

Hunde-Attacken gegen Schwäne

Zwar wäre es das erste Mal, dass in den Parkanlagen ein Schwan durch einen Hund zu Tode gekommen ist, aber aus den vergangen Jahren sind durchaus Fälle bekannt, in denen beispielsweise brütende Muttertiere von einem freilaufenden Hund gestört wurden, so Frank Kallensee gegenüber MAZonline.

Von Lisa Neumann

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