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Potsdam Statt Gratiswerbung " Kulturrabatt"
Lokales Potsdam Statt Gratiswerbung " Kulturrabatt"
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18:33 27.05.2014
Eine der Kulturstelen in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Babelsberg. Quelle: Carola Hein
Potsdam

Das kann man im Volkspark, der an der Kulturstele am Nauener Tor wirbt, nicht bestätigen. Wie Sebastian Scholze, Sprecher des kommunalen Unternehmensverbundes Pro Potsdam, gestern sagte, gibt es lediglich den alten Vertrag für die Gratiswerbung. "Wir würden die Stelen gerne weiter nutzen, falls Kosten anfallen, bleibt es städtisches Geld." T-Werk-Chef Sprengel muss hingegen passen: "Bei nur 20 Dekaden wären das mehr als 1000 Euro, die haben wir nicht." Laurent Dubost von der Fabrik findet es gut, dass nun der Service stimmt, denn die Pflege der Anlagen, die wie aufgeklappte Bücher an der Stange aussehen, sei das A und O: "Das ist wichtig, sonst sind die Werbeflächen unattraktiv." Das waren sie zuletzt. Laut Ilka Neugebauer, Geschäftsführerin des Kabaretts Obelisk, lag es vor allem daran, dass überklebt und nicht gereinigt wurde und mancher Nutzer sich nicht an die Absprachen hielt. "Wir waren für die Stele am Kirchsteigfeld verantwortlich. Letztes Jahr ging es besonders wild zu. Von den Neuerungen haben wir aus der Zeitung erfahren. Wir werden die Stelen nicht mehr nutzen", so Neugebauer. Katarzyna Zorn vom Brandenburgischen Literaturbüro, das Mitte Juni seinen 20. Geburtstag feiert, könnte sich indes nun vorstellen, die Stelen für Werbung zu nutzen: "Früher war das ein komplizierter Verwaltungsakt überhaupt herauszufinden, wo wir plakatieren dürfen und wo nicht. Gut, dass das geklärt ist. Auch den Service finde ich wichtig. Jetzt kann jeder entscheiden, ob er dafür Geld ausgeben möchte."

Von Carola Hein

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