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Stege zur Potsdamer Innenstadt

Offensive für den Wassersport Stege zur Potsdamer Innenstadt

Potsdams Innenstadt bekommt einen direkten Zugang für Kanuten und Ruderer. An der Uferpromenade nahe dem Museum Barberini sollen laut Rathaus zwei Anlegestellen eingerichtet werden. Ein offizieller Wasserwanderrastplatz mit Kanutreppe und Sitzmöglichkeiten soll im Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse nahe der Humboldtbrücke gebaut werden.

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An dieser Treppe soll eine der beiden Anlegenmöglichkeiten für Kleinboote direkt in der Potsdamer Innenstadt gebaut werden.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Potsdam bekommt den ersten offiziellen Wasserwanderrastplatz für kleine Sportboote in Innenstadtnähe. Der Rastplatz für Kanuten und Ruderer soll am Eingang zum Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse zwischen der Humboldtbrücke und der Marina gebaut werden, so Rathaussprecher Markus Klier auf MAZ-Anfrage. Neben der „gestalterischen Aufwertung des Ortes“ solle mit dem Kanurastplatz „auch dem touristischen Potenzial der Schiffbauergasse Rechnung getragen werden“, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine kleine Anfrage von Peter Schultheiß (SPD).

Der Rastplatz werde mit einer Kanu-Treppe, mit Bänken und einem Papierkorb ausgestattet. Öffentliche sanitäre Einrichtungen werde es im Offizze neben der Freilichtbühne geben, dessen Erdgeschoss aktuell zum Informationszentrum für das Kunst- und Kulturquartier ausgebaut wird. Verwiesen wird in der Antwort für Schultheiß auch darauf, dass „mehrere gastronomische Angebote am Ort" vorhanden seien.

Von der Schiffbauergasse zum Alten Markt sind es für Fußgänger am Ufer entlang etwa zwei Kilometer. Das ist die offizielle Distanz des Skulpturenpfades „Walk of modern Art“, der die Quartiere miteinander verbindet. Aber auch direkt in der Innenstadt soll es erstmals eine offizielle Anlegemöglichkeit für Kleinboote geben. Laut Rathaussprecher Klier sollen an den zwei Treppen, die von der Uferpromenade an der Alten Fahrt zum Wasser hinunterführen, „Anlegestellen für muskelbetriebene Wasserfahrzeuge“ gebaut werden. Die „zeitliche Umsetzung“ sei vom Abschluss des Genehmigungsverfahrens abhängig.

Das Fehlen geeigneter Anlande-möglichkeiten für Wassersportler in Potsdam sorgt seit langem für Kritik. So bemängelte der heutige Vizepräsident des Landeskanuverbandes, Andras Zimmer, bereits vor mehreren Jahren, dass in und um Potsdam „generell geeignete Möglichkeiten zum Ein- und Aussteigen“ fehlten: Die Schiffbauergasse zum Beispiel sei mit dem Paddelboot gar nicht zu erreichen, sagte er.

Die Stadt hielt dem entgegen, dass man kaum Zugriff auf geeignete Grundstücke habe. Der einzige offizielle Wasserwanderrastplatz in Innenstadtnähe und in kommunalem Eigentum befindet sich auf dem hauptsächlich von Motorsportlern genutzten Bootsplatz Auf dem Kiewitt 33. Dort kann auch gezeltet werden, das Platzangebot ist aber begrenzt.

Ausbauen will die Stadt auch die touristische Infrastruktur für Wasserwanderer im Norden. Geprüft wird laut einer im Internet veröffentlichten „Strategieplanung zur Entwicklung des öffentlichen Raums“ die Einrichtung von Wasserwanderrastplätzen auf der Insel oder an der Birnenplantage in Neu Fahrland, am Schlosspark Marquardt und am Großen Zernsee in Golm. Die Vorlage zur Strategieplanung soll den Stadtverordneten laut Rathaussprecher Klier im September vorgestellt werden.

Von Volker Oelschläger

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